Fußball News vom: 29.10.2006 - 10:45

Blatter erneuert Unterstützung für Südafrika
FIFA-Präsident Blatter (li.) und Südafrikas Präsident Mbeki - (c) AFP

Blatter erneuert Unterstützung für Südafrika

Fußball News vom: 29.10.2006 - 10:45
Kategorie: WM 2006 News

FIFA-Präsident Joseph Blatter glaubt weiterhin an eine durch und durch erfolgreiche Fußball-WM 2010 in Südafrika. “Sie werden rechtzeitig fertig sein”, erteilte der Schweizer Spekulationen um eine Verlegung eine Absage.

tn_fussballportal_pfeil Fussballwetten beim deutschen Wettanbieter Tipico


Der kommende WM-Ausrichter Südafrika kann sich auf FIFA-Präsident Joseph S. Blatter als großen Unterstützer verlassen. Trotz großer Probleme halte der Weltverband laut Blatter an Südafrika fest. “Sie werden rechtzeitig fertig sein, kein Problem. Der Plan B oder C ist meiner Meinung nach immer noch Südafrika”, erklärte der Schweizer im australischen Fernsehen. Zuletzt hatte es immer wieder Spekulationen gegeben, die WM-Endrunde in vier Jahren könne der Kap-Republik entzogen und in ein anderes Land verlegt werden. Als erste Alternative waren die USA, aber auch Deutschland als WM-Gastgeber 2006 genannt worden.

Blatter hatte selbst das südafrikanische Organisations-Komitee Mitte September harsch kritisiert. “Ich will ihnen nochmals die Bedeutung der WM vor Augen führen und das OK auffordern, besonders die fünf Stadionneubauten schnellstens in Angriff zu nehmen. Denn es ist allerhöchste Zeit”, sagte Blatter damals: “Sie haben Pläne, Geld und bereits Entscheidungen getroffen, aber ich habe dort noch niemanden mit Spitzhacke und Spaten gesehen, der mit der Arbeit beginnt.”

Kräftige Aufstockung des WM-Budgets

Vor allem die Mängel in der Infrastruktur, fehlende Hotels und die Sicherheit waren als Manko in Südafrika angeführt worden. Zuletzt hatte die südafrikanische Regierung bekräftigt, alles zu tun, um die Austragung der ersten WM auf afrikanischem Boden zu gewährleisten.

Deshalb wurde das WM-Budget mehr als verdoppelt. Finanzminister Trevor Manuel kündigte an, den Etat um 9,5 Milliarden Rand (umgerechnet 979 Millionen Euro) auf nunmehr 15 Milliarden Rand (1,55 Milliarden Euro) zu erhöhen. In der überarbeiteten Haushaltsvorlage wird darauf hingewiesen, dass die “Regierung gewillt ist, die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur, die Logistik, die Kommunikation und die Sicherheit zu tätigen, um eine erfolgreiche Veranstaltung zu gewährleisten”.

Der größte Teil der Gesamtsumme geht unmittelbar an die neun Austragungsorte. Für insgesamt 12,1 Milliarden Rand (1,25 Milliarden Euro) sollen die zehn WM-Stadien aufgerüstet, neu errrichtet sowie ihre Infrastruktur verbessert werden. Für die fünf Neubauten sind 5,6 Milliarden Rand (577 Millionen Euro) veranschlagt, weitere 2 Milliarden Rand (206 Millionen Euro) für die Renovierung der fünf schon existierenden Arenen. Für Infrastrukturmaßnahmen rund um die Stadien stellt die Regierung 5,5 Milliarden Rand (566 Millionen Euro) bereit.

Infrastruktur im Fokus

Mit einer Art “Vorschuss” von rund 600 Millionen Rand (61,8 Millionen Euro) sollen nun im Januar die Vorarbeiten an den Stadien beginnen. Im Haushalt der südafrikanischen Regierung für 2006/2007 sind darüber hinaus 1,1 Milliarden Rand (113,4 Millionen Euro) an Investitionen in das Eisenbahnnetz vorgesehen, die gleiche Summe soll in den Straßenbau fließen. Jeweils eine Milliarde Rand (103 Millionen Euro) gehen in eine verbesserte Stromversorgung sowie in die Finanzierung von Krankenhäusern. Die neun WM-Gastgeberstädte haben ihre Etats dagegen noch nicht vorgelegt.

(c) sid

Twitter
- der EM 2012 Spielplan zeigt alle EM Gruppen und Spieltermine in der Übersicht

Gruppe A | Gruppe B | Gruppe C | Gruppe D
EM 2012 Wettquoten | EM 2012 Wetten
Alle Infos und Tipps für Freunde von Fussballwetten im Fussballportal Wettmagazin.

Bundesliga Wetten | 2. Liga Wetten | Pokal Wetten Champions League Wetten | Europa League Wetten

Die besten Wettanbieter für Fussballwetten im Test:
Bet365 | Tipico | Interwetten | Bet-at-home
nach oben / top
© 2004-2012 fussballportal.de Alle Rechte vorbehalten.