Fußball News vom: 06.07.2006 - 10:50
Schmidhuber: “Der DFB kann sich Klinsmann leisten”
Der DFB will offenbar bis an die finanzielle Schmerzgrenze gehen, um Bundestrainer Jürgen Klinsmann zu halten. “Wenn er weitermachen will, wird es am Geld nicht scheitern”, sagte Schatzmeister Heinrich Schmidhuber.
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Ob Jürgen Klinsmann Bundestrainer bleibt, ist zwar noch offen, aber keineswegs eine Frage des Geldes. Dies meint zumindest Heinrich Schmidhuber, der Schatzmeister des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). “Wenn er weitermachen will, dann wird es am Geld nicht scheitern”, sagte Schmidhuber in einem Interview mit der Münchner AZ.
Klinsmanns Vertrag endet mit der WM. Einer Verlängerung steht von Seiten des DFB nichts im Wege. “Der DFB kann sich Klinsmann leisten”, meinte Schmidhuber. “Er hat ja die Erwartungen erfüllt, sogar übererfüllt. Seine Arbeit genießt bei uns hohes Ansehen. Er hat Schwung reingebracht und auch Erfolg”, sagte der Funktionär über Klinsmann, den er für Verhandlungen um einen neuen Vertrag “in einer wirklich guten Position” sieht.
Auch Sonderwünsche kein Problem
Die Nationalmannschaft sei das Aushängeschild des Verbandes, “und das werden wir uns auch zukünftig etwas kosten lassen”, meinte Schmidhuber. Auch an den DFB finanziell belastenden Sonderwünschen Klinsmanns “wird es nicht scheitern. Ich denke, wir werden neue Einnahmen bekommen. Die Vermarktung der Nationalmannschaft wird nach dieser WM leichter werden”, ergänzte er.
Wie seine Kollegen in der DFB-Spitze drängt auch Schmidhuber auf eine baldige Entscheidung. “Wir haben am 16. August unser erstes Länderspiel nach der WM. Bis dahin sollten wir Klarheit habe”, sagte er.
“Für Klinsmann ist Geld da”
Sollte sich Klinsmann tatsächlich zum Weitermachen entschließen, würde dem DFB der teuerste Bundestrainer der Geschichte erhalten bleiben. “Mit Geldern wie vor acht oder zehn Jahren ist es sicher nicht mehr zu vergleichen”, gab Schmidhuber zu. Aber: “Für Klinsmann ist Geld da.”
(c) sid



