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Fußball News vom: 17.07.2017 - 17:26

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AC Mailand Borussia Dortmund Fußball International

Testspiel 2017: AC Milan – Dortmund Vorschau & Wettquoten

Die Asienreise des deutschen Pokalsiegers steuert schon wieder auf ihr Ende zu. Zum krönenden Abschluss soll am Dienstag aber zunächst noch ein Test gegen den AC Milan offenbaren, ob neben der PR in den vergangenen Tagen auch die fußballerische Saison-Vorbereitung vorangekommen ist.

Testspiel 2017: AC Milan – Dortmund Vorschau & Wettquoten
BVB-Coach Peter Bosz - (© Pi jiushi / AP / picturedesk.com)

Nachdem es am Samstag in Tokio gegen die Urawa Red Diamonds zur Sache ging (3:2), wird in Guangzhou nunmehr auch noch das chinesische Publikum mit der schwarz-gelben Herrlichkeit beglückt – ab 13:20 Uhr MESZ wird im Tianhe-Stadion der Vorhang vorgezogen.

Pünktlich zum Anpfiff dürfte die 58.500 Zuschauer fassende Arena sprichwörtlich aus allen Nähten platzen; bereits ihren jüngsten Auftritt in Japan hatten die Dortmunder vor der mehr als respektablen Kulisse von rund 60.000 Fußball-Fans bestritten.

Angesichts der riesigen Begeisterung können sich die Westfalen in ihren sommerlichen Planungen voll und ganz bestätigt fühlen. Im Fernen Osten wird allem Anschein nach ein Markt bedient, der sich mit enormem Enthusiasmus nach dem BVB verzehrt.

 


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Klima bremst den BVB

Dabei war der zuletzt erbrachte Arbeitsnachweis sicherlich nur bedingt geeignet, neue Anhänger-Schichten zu erschließen; von echter Wettkampfform war die in Tokio gebotene Leistung noch ein ganzes Stück entfernt.

Zwar ließ der druckvolle Beginn bereits die Spielphilosophie von Peter Bosz erahnen; im weiteren Verlauf der Begegnung schwang sich dann jedoch das fußballfeindliche Klima immer mehr zum unberechenbaren Gegner auf.

Bei 35°C und extremer Luftfeuchtigkeit wünschte sich so mancher Dortmunder Spieler insgeheim vermutlich an den Strand zurück: Angesichts solch unwirtlicher Bedingungen kann es nicht verwundern, dass ein zunehmend verflachendes Geschehen zu konstatieren war.

Gleichwohl waren die Hitzewallungen doch nicht für sämtliche Schwächen verantwortlich zu machen: Die immer wieder zu beobachtenden defensiven Probleme hatten den Dortmundern schließlich schon beim zuvor absolvierten Kick in Essen den Auftakt in die Testspiel-Saison vermiest.

Wurde der BVB bei der etwas peinlichen 2:3-Niederlage wiederholt vom viertklassigen Regionalligisten ausgekontert, kam die Hintermannschaft gegen die kleinen Japaner erstaunlicherweise nicht mit den nach Standardsituationen in den Strafraum segelnden hohen Bällen zurecht.

 

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Dass gleich beide Gegentreffer aus Eckbällen resultierten, lässt nicht zuletzt auf eine mangelhafte Aufmerksamkeitsspanne schließen; über die Reisestrapazen schien so manchem Spieler der erforderliche Fokus abhandengekommen zu sein.

 


„Obwohl es nur ein Testspiel war, bin ich froh, dass wir gewonnen haben. Das ist gut für das Gefühl. Unsere Leistung war ein bisschen besser als in Essen. Das war allerdings auch nicht schwer.“

– Peter Bosz hat den Fehlstart in Essen offenbar noch immer nicht restlos überwunden.


 

Da sich jedoch nicht nur die ruhenden Bälle als problematisch erwiesen, stellte sich Roman Weidenfeller gleich mehrfach als Retter in höchster Not heraus; nach dem frühen Rückstand hielt der Routinier seine Farben mit einigen halsbrecherischen Paraden im Spiel.

 

Aubameyang zu AC Milan?

Dabei hatte sich beim Blick auf die namhafte Startaufstellung noch nicht erahnen lassen, dass der zwischenzeitlich wichtigste Mann im Dortmunder Kasten steht: BVB-Coach Bosz warf eine erste Elf ins Rennen, die so ähnlich wohl auch zum Bundesliga-Start in Wolfsburg erwartet werden kann.

Dass der Anpfiff der neuen Saison jedoch noch über einen Monat auf sich warten lässt, dürfte ganz im Sinne des neuen Trainers sein – gerade die von Bosz versprochene defensive Stabilisierung macht nach den bisherigen Eindrücken noch etliche Trainingseinheiten erforderlich.

 

Peter Bosz - credits: Pi jiushi / AP / picturedesk.com

Der neue BVB-Coach Peter Bosz hofft im Test gegen AC Milan auf eine bessere Leistung seiner Mannschaft als zuletzt. (Bild: Pi jiushi / AP / picturedesk.com)


 

Gegen die Urawa Red Diamonds war allerdings auch bezüglich der Kreativabteilung noch reichlich Luft nach oben zu konstatieren; nicht von ungefähr machte sich deshalb mit Emre Mor auch ein gelernter Defensivspezialist per Doppelpack um das versöhnliche Endresultat verdient.

Während darüber hinaus auch der in Frühform befindliche Bartra konsequent den Vorwärtsgang bediente, blieben die üblichen Verdächtigen über weite Strecken blass: Mit Aubameyang tauchte nicht zuletzt auch der amtierende Torschützenkönig der Bundesliga über weite Strecken ab.

Nachdem es bis zur Schließung des chinesischen Transfermarkts nicht zu einem Vereins-Wechsel gekommen ist, schien der Gabuner das Testspiel in Tokio in erster Linie zu nutzen, um einmal in aller Ruhe über die sich nun noch ergebenden Wechsel-Perspektiven zu sinnieren.

Diesbezügliche Anregungen hält nun möglicherweise jedoch schon der Test gegen den AC Milan bereit: Schließlich sickerte in den vergangenen Tagen durch, dass sich mittlerweile auch die Rossoneri brennend für die Dienste des Gabuners interessieren.

Unter Beachtung der jüngsten Entwicklungen kann diese Nachricht kaum noch überraschen; immerhin wird von den Italienern derzeit ein enormer Aufwand betrieben, um zumindest in die Nähe der europäischen Top-Klubs zurückzukehren.

 


 

Milan investierte knapp 200 Mio. €

Dass Milan zuletzt nach drei komplett verlorenen Jahren schon einmal die Rückkehr in die Europa League gelang, soll sich lediglich als Ausgangspunkt einer neuen Blütezeit erweisen, die von den neuen chinesischen Eigentümern mit gewaltigem Aufwand angeschoben wird.

Die innerhalb weniger Tage investierten Summen lassen erahnen, wie viel Geld in dem nicht mehr ganz so kommunistischen Land derzeit im Umlauf ist: Der neue Milan-Vorsitzende Li Yonghong hat seit dem Beginn des Monats schon fast 200 Millionen Euro in Verstärkungen gesteckt.

 


„Es wäre schön, einen wie Belotti, Morata oder Aubameyang zu haben. Wir haben noch genug Geld, um einen Stürmer zu kaufen.“

– Milan-Vorstand Marco Fassone scheint fest gewillt, den Geldspeicher der italienischen Gönner zu sprengen.


 

Angesichts dieses entfesselten Kaufrausches muten die für Hakan Calhanoglu locker gemachten 22 Millionen Euro geradezu wie Peanuts an – und auch in qualitativer Hinsicht wurde die Verpflichtung des Ex-Leverkuseners mittlerweile mühelos getoppt.

So ist Milan insbesondere mit dem Kauf von Leonardo Bonucci, der von etlichen Experten sicherlich nicht zu Unrecht als einer der besten Verteidiger des Kontinents gefeiert wird, ein aufsehenerregender Transfer geglückt.

 

Video: Hakan Calhanoglu stellt sich den Milan-Fans vor. (Quelle: YouTube/AC Milan)


 

Bei dieser Personalie kam es den Rossoneri zwar zweifelsohne zu Gute, dass sich Bonucci kurz zuvor mit seinem Ex-Verein überworfen hat; dennoch ist es ein deutliches Signal an die Konkurrenz, dass für den langjährigen Juve-Star plötzlich ein schnöder Europa-League-Teilnehmer interessant erscheint.

 

Donnarumma konnte gehalten werden

Es ist anzunehmen, dass sich der bisherige Top-Transfer auch von den weiteren Neuzugängen ködern ließ; Verstärkungen wie Silva, Conti oder Biglia scheinen wie dafür gemacht zu sein, die langjährige Vorherrschaft der Alten Dame in der zuletzt quälend berechenbaren Serie A zu brechen.

Zur Qualitätsoffensive ist zudem auch der Verbleib des jungen Torhüters Donnarumma zu zählen, dessen Abgang bereits besiegelt schien, bevor den 20-Jährigen eine saftige Gehaltserhöhung von den Vorzügen seines bisherigen Arbeitsgebers überzeugte.

Im Vergleich zu den hier zu berichtenden Entwicklungen mutet der Neustart der Dortmunder Borussen gerade farblos an: Zumindest neutrale Zuschauer dürfte am Dienstag vor allem das rundum erneuerte Milan zum Einschalten der Live-Berichterstattung bewegen.

Dies gilt nicht zuletzt auch deshalb, weil die Rossoneri anlässlich des Testspiels in der Heimat ihrer aktuellen Gönner zu Hause sind – was zur Folge haben dürfte, dass Coach Vincenzo Montella als Geste der Dankbarkeit sein edelstes Personal ins Rennen schickt.

Wenngleich auch die Entwicklung der komplett auf links gedrehten Italiener noch ganz am Anfang steht, sollte sich der qualitative Zuwachs dann auch im Ergebnis niederschlagen.

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