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Fußball News vom: 24.02.2016 - 16:40

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Borussia Dortmund Europa League Wetten FC Porto

Europa League 2015/16: FC Porto – Dortmund Vorschau & Quoten

Nach der eher routiniert abgespulten Gruppenphase kann sich mittlerweile auch der BVB für die eigentlich als zu klein empfundene Europa League erwärmen: Gegen den FC Porto sind die Westfalen deshalb schon vor dem Rückspiel am Donnerstagabend so gut wie durch.

Europa League 2015/16: FC Porto – Dortmund Vorschau & Quoten
Die Dortmunder schwören sich auf die Partie in Porto ein. - ©SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Mit dem 2:0-Erfolg im heimischen Signal Iduna Park haben sich die Schwarz-Gelben nicht nur eine optimale Ausgangssituation verschafft; vor allem auch die über 90 Minuten ausgeübte Dominanz lässt vermuten, dass in Sachen Achtelfinal-Aufstieg nicht mehr viel anbrennen kann.

 

Der BVB redet die Aufstiegschancen klein

Dennoch vermeidet es das verantwortliche Personal tunlichst, die Aufgabe im Estádio do Dragao zu unterschätzen; so sei die Ausgangslage laut Hans-Joachim Watzke beileibe „nicht so positiv, wie von außen reininterpretiert wird. Wir dürfen nicht glauben, dass wir schon irgendwas gewonnen haben.“

In ähnlicher Weise hatte sich unmittelbar nach dem Abpfiff des Hinspiels auch schon BVB-Coach Thomas Tuchel geäußert, der nach der schwachen Performance in Dortmund nunmehr deutlich größere Erwartungen an den Gegner hat:

„Es ist Halbzeit. Ich erwarte, dass mit Danilo Pereira und Maxi Pereira Qualität zurückkommt. Ich erwarte das beste Porto zu Hause vor emotionalen Zuschauern. Ich erwarte, dass wir noch einmal die gleiche Top-Leistung benötigen, um das Weiterkommen zu sichern.“


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„Nuri war super. Wir konnten ihn nicht mehr zurückhalten. Er brennt seit Wochen darauf, zu spielen.“

– Für das emotionale Highlight des Hinspiels hatte das Comeback von Sahin gesorgt, der erstmals nach 355 Tagen wieder auf dem Rasen stand. Der zu Saisonbeginn gestartete Thomas Tuchel konnte sich somit erstmals an den Qualitäten des türkischen Nationalspielers erfreuen.


 

Doch wenngleich das Tiefstapeln natürlich zum klassischen Handwerk eines Trainers gehört, dürfte der komfortable Vorsprung bereits deutlich mehr als nur die halbe Miete sein – zumal sich der FC Porto in der Vergangenheit auch schon einmal als heimstärker erwiesen hat.

 

Eine Heimmacht mit leichten Kratzern

In der Gruppenphase der Champions League konnte der portugiesische Vizemeister zwar daheim das schwächelnde Chelsea und Tel Aviv bezwingen, beim dritten Auftritt war dem Team dann gegen Dynamo Kiew jedoch noch nicht einmal das zum Achtelfinal-Einzug benötigte Remis vergönnt.

Auch der auf den damals noch verantwortlichen Julen Lopetegui folgende José Peseiro hat bereits eine erste Bruchlandung im Drachenstadion aufs Parkett gelegt; gegen das Überraschungsteam FC Arouca fing sich Porto vor drei Wochen die erste Liga-Niederlage der laufenden Spielzeit ein.

 

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Nachdem dieser Dämpfer die Aufholjagd auf das um sechs Zähler vorauseilende Sporting vorübergehend ins Stocken geraten ließ, kam die Mannschaft dann auch vor wenigen Tagen nur dank eines späten Doppelschlags um einen weiteren Kinnhaken herum.

Gegen das im Abstiegskampf gebundene Moreirense steuerte der Champions-League-Sieger von 2004 bis zur 73. Minute auf eine Blamage zu, bevor Suk und Evandro doch noch die – zumindest theoretische – Chance auf den nationalen Titel retteten.

 

Ein Auswärtstor beseitigt alle Zweifel

Dass der FC Porto das unerfreuliche Zwischenresultat noch drehte, weist die Truppe ungeachtet aller spielerischen Mängel jedoch immerhin als unerschütterliche Kämpfer aus: Eine Qualität, die dem Team wenige Tage zuvor bereits bei Benfica zu einem ganz wichtigen Last-Minute-Sieg verhalf.

Folglich wird es am Donnerstag die vornehmliche Aufgabe der Borussen sein, den zweifelsohne noch einmal aufflackernden Widerstand der Gastgeber zu brechen: Schon ein Auswärtstreffer müsste aber genügen, um den Portugiesen dann endgültig den Zahn zu ziehen.

 


Video: Thomas Tuchel hob nach dem 2:0-Sieg im Hinspiel vor allem das gelungene Comeback von Nuri Sahin hervor. (Quelle: YouTube/Borussia Dortmund)

 

Da die Dortmunder in der Bundesliga im Schnitt fast 2,5 Treffer pro Partie erzielen, sollte es eigentlich nicht allzu schwierig sein, den Ball nun auch im Estádio do Dragao ein ums andere Mal gefährlich vor den Kasten des früheren Welttorhüters Iker Casillas zu bringen.

Treffer scheinen dabei schon deshalb garantiert zu sein, weil Thomas Tuchel in der Offensive prinzipiell aus dem Vollen schöpfen kann; allenfalls aufgrund der Belastungen der englischen Woche könnte sich der Dortmunder Trainer zum Rotieren veranlasst sehen.

In der Viererkette gilt es dagegen in jedem Falle Sokratis zu ersetzen, der sich am Sonntagnachmittag beim 1:0-Erfolg in Leverkusen einen Muskelfaserriss zugezogen hatte: Für den Griechen dürfte deshalb nun in Porto wieder Matthias Ginter in der Innenverteidigung zu erwarten sein.

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