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Fußball News vom: 20.01.2017 - 09:48

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Premier League 2016/17: Man City – Tottenham Tipp & Wettquoten

Vor dem Spitzenspiel des 22. Spieltages liegen Manchester City und Tottenham in der Premier League nahezu gleichauf. Doch obwohl die beiden Mannschaften gerade einmal drei Punkte trennen, könnte die jeweilige Gemütsverfassung derzeit kaum gegensätzlicher sein.

Premier League 2016/17: Man City – Tottenham Tipp & Wettquoten
Man City-Coach Pep Guardiola (© OLI SCARFF / AFP / picturedesk.com)

Kein Wunder, schließlich sind zwischen den Teams vor dem Duell am frühen Samstagabend (18:30) bemerkenswerte Unterschiede auszumachen, die sich auch, aber keinesfalls ausschließlich auf den jüngsten Untergang der Citizens beim FC Everton (0:4) beziehen.

Dennoch trug die böse Klatsche natürlich einen gewichtigen Anteil dazu bei, dass die Elf von Pep Guardiola mit 26 Gegentoren mittlerweile die schlechteste Abwehr des obersten Tabellendrittels stellt – derweil Tottenham die beste Defensive des englischen Fußballs ins Etihad Stadium schickt.

Diese besondere Stabilität wirkte sich maßgeblich auf die in engen Grenzen gehaltene Zahl an Niederlagen aus. Auch mit den gerade einmal zwei kassierten Schlappen sind die Spurs in der Liga absolute Spitze, während City mit nunmehr schon fünf Pleiten zunehmend an Boden verliert.

 


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Guardiola richtet sich in der Krise ein

Scheinen die beiden Champions-League-Qualifikanten des Vorjahres angesichts der auseinanderklaffenden Bilanzen in der laufenden Saison in verschiedenen Welten zu kicken, wird dieser Eindruck bei einem Blick auf die aktuellen Leistungskurven nur umso mehr verstärkt.

Trotz des nach wie vor mächtigen Rückstands von sieben Zählern haben sich die Spurs dank eines starken 18-Punkte-Laufs vorerst die Rolle des ersten Chelsea-Jägers gesichert – die Citizens sind nach zwei Pleiten aus den jüngsten drei Partien hingegen im Tal der Tränen angelangt.

Dies trifft insbesondere auf Pep Guardiola zu, dessen Entzauberung weiterhin in vollem Gange ist: Seitdem sein Konstrukt im Oktober ausgerechnet beim Hinspiel an der White Hart Lane mit der Premieren-Niederlage erstmals zu wanken begann, bekam der Trainer die Lage nie mehr richtig in den Griff.

Spätestens seit dem Debakel bei den Toffees liegt es nunmehr nahe, dem Katalanen einen totalen Kontrollverlust zu unterstellen; immerhin hatte der 46-Jährige in keinem der 274 zuvor mit Barcelona, Bayern München und eben Manchester bestrittenen Ligaspiele eine solche Demütigung erlebt.

 

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„Ich weiß, dass die Leute mir in vielen Dingen nicht zustimmen. Aber wenn man ein Spiel kontrollieren will, muss man Ballbesitz haben, um genug Chancen herauszuspielen und so wenig Gegentore wie möglich hinzunehmen.“

– Wenn Pep Guardiola seine bekannte Philosophie verteidigt, schwingt mittlerweile schon eine ganze Menge Verzweiflung mit.


 

Hatte Guardiola die unschönen Entwicklungen im Goodison Park bereits mit ihm eigentlich wesensfremden lethargischen Anflügen verfolgt, wirkte der Teammanager dann auch auf der folgenden Pressekonferenz ein bisschen wie verwandelt.

 

Der nächste Umbruch steht schon vor der Tür

Zum ersten Mal in seiner Trainer-Karriere sah sich Guardiola schließlich dazu veranlasst, vorzeitig den Kampf um einen Titel aufzugeben: Unter dem frischen Eindruck der erlebten Blamage traute es der Spanier weder sich noch der Mannschaft zu, die weit enteilten Blues noch abzufangen:

„Wir haben zehn Punkte Rückstand auf den Ersten. Das ist eine Menge. Der Zweite ist drei Punkte weg, da müssen wir abwarten. Ich sage den Spielern seit drei Wochen, dass sie die Tabelle vergessen, sich auf das nächste Spiel konzentrieren und ihr Bestes geben sollen.“

In hinlänglich bekannter Manier nahm sich Guardiola hingegen seine Spieler zur Brust. Während er diesen öffentlich den Rücken stärkte, dürfte in zahlreichen Fällen wohl längst ein negatives Urteil gesprochen worden sein.

 


20170102_PD5453 (RM)- OLI SCARFF / AFP / picturedesk.com

Man City-Coach Pep Guardiola würde bei den derzeitigen Leistungen seiner Mannschaft wohl am liebsten wieder selbst mitkicken. (© OLI SCARFF / AFP / picturedesk.com)


 

So kündigte der Maestro zwar milde an, erst „am Ende der Saison unser Niveau zu bewerten“ und Entscheidungen zu treffen – aus zumeist gut unterrichteten Kreisen war jedoch schon zu vernehmen, dass sich der Verein so schnell wie möglich von einem Dutzend Spieler trennen will.

Ein erster Ersatz für das aussortierte Personal wurde dabei bereits unter der Woche präsentiert. Für 32 Millionen Euro nahmen die Citizens den jungen Brasilianer Gabriel Jesus unter Vertrag, was Fußball-Direktor Txiki Begiristain endlich wieder die Verkündung einer erfreulichen Meldung gestattete:

„Gabriel ist ein technisch versierter Spieler, der von einigen der größten Klubs Europas gejagt wurde. Umso begeisterter sind wir, dass er sich für uns entschieden hat. Er hat das Potential, einer der besten Stürmer der Welt zu werden.“

 

Fordert ein Newcomer Harry Kane heraus?

Theoretisch könnte der 19-Jährige bereits gegen Tottenham die zuletzt lahmende Offensive der Hausherren beleben – allerdings dürfte es sich Guardiola zwei Mal überlegen, ob er den zum Juwel erklärten Neuankömmling gleich in einer solch undankbar anmutenden Partie verheizt.

 


Video: 5 schöne Tore von Man City-Neuzugang Gabriel Jesus (Quelle: YouTube/Man City)

 

Angesichts von erst einer kassierten Heim-Niederlage – gegen den Tabellenführer Chelsea – konnte sich Manchester zwar zumeist wenigstens auf die Auftritte in der eigenen Arena verlassen: Dennoch käme auch ein Ende dieser verbliebenen Konstante mittlerweile kaum noch überraschend.

Furcht vor einem neuerlichen Rückschlag scheint insbesondere aufgrund der aktuellen Formstärke des Gegners geboten, dem es kürzlich immerhin schon gelungen war, den zuvor 13 Mal in Serie siegreichen Blues wieder das Verlieren beizubringen.

Mit dem Schwung dieses Erfolges fegte das Team vor einer Woche dann auch mit einem glatten 4:0 über West Bromwich hinweg. Die erneute Demonstration der Stärke hat vor allem bei dem mit drei Treffern einmal mehr zum Matchwinner avancierenden Harry Kane gehörige Vorfreude auf den Trip nach Manchester geweckt:

„Der Sieg gegen Chelsea hat uns sehr viel Selbstvertrauen gegeben und wir wissen jetzt, dass wir jedes Team in der Liga schlagen können. Wir müssen fokussiert bleiben, das gute Gefühl mitnehmen und weiter Siege einfahren.“

Obwohl sich die Spurs somit in einer ziemlich vielversprechenden Verfassung befinden, lassen doch aber zugleich die bei Chelsea sowie Man United kassierten Niederlagen erahnen, dass auswärts zu absolvierende Spitzenspiele für die Londoner auch im Jahr 2017 eine wackelige Kiste bleiben.

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