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Fußball News vom: 21.04.2017 - 15:07

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FA Cup 2016/17: Arsenal – Manchester City Tipp & Wettquoten

Erstmals seit acht Jahren haben es wieder vier Top-Teams in das Halbfinale des FA Cup geschafft. Nachdem mit Chelsea und den Spurs zwei Meisterschaftsanwärter den ersten Finalisten ermitteln, wird das Duell zwischen Arsenal und den Citizens (Sonntag, 16:00 Uhr) von krisenhaften Vorzeichen überschattet.

FA Cup 2016/17: Arsenal – Manchester City Tipp & Wettquoten
Trifft Leroy Sane wieder gegen Arsenal? (© IAN KINGTON / AFP / picturedesk.com)

Der traditionsreiche Pokal-Wettbewerb bietet beiden Kontrahenten bereits die letzte Chance, aus der sich dem Ende entgegenneigenden Spielzeit noch einen vorzeigbaren Profit zu ziehen – und für Arsene Wenger steht möglicherweise sogar noch ein bisschen mehr auf dem Spiel.

Zwar haben Insider schon vor einiger Zeit durchsickern lassen, dass der Trainer des FC Arsenal die ihm vorgelegte Vertragsverlängerung anzunehmen gedenkt; eine Niederlage gegen die Blues könnte den Franzosen allerdings doch noch einmal zum Umdenken bewegen.

Ohnehin bekommt Wenger bereits jetzt bei jeder sich bietenden Gelegenheit von Anhängern der Gunners mitgeteilt, dass sie über einen Verbleib des „ewigen Managers“ alles andere als glücklich wären: Und gemangelt hatte es an solchen Gelegenheiten zuletzt beileibe nicht.

 


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Wenger möchte die Wogen glätten

Wurden die Londoner zunächst im Achtelfinale der Champions League von den Bayern mit einem vernichtenden Gesamtscore von 1:10 durchgeschüttelt, steuerte der Klub darüber hinaus auch in der Premier League auf das schlechteste Abschneiden seit über 20 Jahren zu.

Blieb Wenger im titellosen Jahrzehnt vor allem dank der verlässlichen eingetüteten Qualifikation für die Königsklasse in Amt und Würden, springt für die Mannschaft nach jetzigem Stand noch nicht einmal ein Startplatz in der Europa League heraus.

Angesichts des aktuell zu Buche schlagenden sechsten Tabellenplatzes müssten die Kanoniere schon den FA Cup gewinnen, um in der kommenden Saison wenigstens in dem bislang als nicht relevant erachteten „Verlierer-Cup“ dabei zu sein.

Zwar ist die Hoffnung freilich weiterhin vorhanden, dass ein starker Endspurt in der Meisterschaft die Welt der Gunners doch noch in Ordnung bringt; die Leistungen der vergangenen Wochen deutet allerdings nicht auf eine erfolgreiche Aufholjagd hin.

Vor allem in den Auswärtsspielen bereitet es den Spielern regelmäßig enorme Probleme, das Tempo der nationalen Konkurrenz mitzugehen; nach dem 1:3 in Liverpool hatte es selbst bei West Bromwich (1:3) und Crystal Palace (0:3) böse Abreibungen gesetzt.

 

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Bet365 Fussball Wetten 4,33 4,00 1,85 Bet365
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Bet3000 Fussball Wetten 3,80 4,00 1,85 Bet3000
Betway Fussball Wetten 3,80 3,80 1,90 Betway
Sunmaker Fussball Wetten 4,00 3,85 1,83 Sunmaker
Bwin Fussball Wetten 4,00 3,60 1,85 Bwin

 

Nach diesen Demütigungen warf Wenger zuletzt sogar die vermeintlich in Stein gemeißelte 4-2-3-1-Formation über Bord; auch mithilfe der frisch installierten Dreierkette zwang Arsenal das auf dem vorletzten Platz platzierte Middlesbrough jedoch nur mit allergrößer Mühe in die Knie.

 


„Wir sind fokussiert und hoch motiviert. Vielleicht haben wir nicht das maximale Selbstvertrauen, aber wir haben eine gute Chance, zu zeigen, dass wir unbedingt das Finale erreichen wollen.“

– Arsene Wenger steht aktuell einer ebenso willigen wie verunsicherten Truppe vor.


 

Der 2:1-Erfolg beim schlechtesten Aufsteiger wurde nicht zuletzt von teils chaotischen Szenen in der Gäste-Abwehr geprägt. Da der Zitterpartie letztlich aber doch ein Dreier entsprang, könnte das 3-4-2-1-System nun auch beim Pokal-Fight im Wembley zu neuen Ehren kommen.

 

Zieht Wenger erneut die Dreierkette aus dem Hut?

Auf einen Überraschungseffekt hoffend, mochte sich Wenger diesbezüglich aber trotz hartnäckiger Nachfragen noch nicht in die Karten schauen lassen: „Es ist eine Option, ja, aber was soll ich tun? Sie werden verstehen, dass ich es an dieser Stelle nicht sagen werde.“

Bei den zuletzt in der Premier League zwei Mal siegreichen Citizens dürfte dagegen nicht mit taktischen Revolutionen zu rechnen sein. Stattdessen stellt sich hier vielmehr die Frage, welche Bedeutung Pep Guardiola dem Halbfinale überhaupt beizumessen gedenkt.

 

Leroy Sane vs Arsenal - credits: IAN KINGTON / AFP / picturedesk.com

Beim jüngsten Aufeinandertreffen zwischen Arsenal und Man City in der Premier League (Endstand 2:2) erzielte Leroy Sane das Führungstor für die Citizens. (Bild: IAN KINGTON / AFP / picturedesk.com)


 

Schließlich ist es nicht nur auf Prestigegründe zurückzuführen, dass sich der Spanier gedanklich bereits mit dem unmittelbar folgenden Derby beschäftigt – ausgerechnet gegen Manchester United steht zugleich ein Endspiel um die Qualifikation zur Champions League auf dem Programm.

Bedeutet für die Citizens schon der aktuelle Zwischenstopp auf dem lediglich für die Play-off-Teilnahme berechtigenden vierten Tabellenplatz eine kleine Schmach, wäre es im Falle einer Niederlage selbst um dieses Minimalziel vorerst geschehen.

Bereits zu Monatsbeginn hatte Guardiola angedeutet, dass er für die Verteidigung einer Top-4-Platzierung gegebenenfalls auch einen „anderen“ Titel sausen lassen würde: „Sich für die Champions League zu qualifizieren, ist wie der Gewinn von Titeln, denn es gibt so viele starke Teams.“

Dennoch scheint es so gar nicht zu dem einstmals mit Trophäen überhäuften Katalanen zu passen, sich plötzlich mit bloßen Positionskämpfen zufriedenzugeben; bislang schloss der 46-Jährige noch nie eine Spielzeit ohne einen echten Titel ab.

Sowohl in Barcelona als auch in München hatte sich Guardiola gleich aus dem Stand das Triple bzw. Double sichern können – mit einer solchen Vita dürfte die Ehrenrettung über den FA Cup beinahe schon als eine Pflichtveranstaltung anzusehen sein.

 


 

Mustafi fehlt erneut

Auch die Citizens selbst haben am Sonntag einen Ruf zu verteidigen; bei seinen letzten acht Teilnahmen an einem Halbfinale des FA Cups hatte sich der vierfache englische Meister stets verlässlich durchgesetzt.

Nun soll unter anderem Vincent Kompany dafür Sorge tragen, dass diese Serie auch das Duell gegen den amtierenden Rekord-Champion übersteht; nach einer mehr als halbjährigen Verletzungspause hatte der Kapitän beim vorwöchigen 3:0 gegen Southampton sein Startelf-Comeback realisiert.

Nach der bestandenen Bewährungsprobe ließ Guardiola erst gar keine Zweifel aufkommen, dass er den Belgier nun auch im Wembley von Beginn an zum Einsatz bringen möchte: „Vincent ist Top-Qualität. Das Problem war seine Verletzung, aber endlich ist er zurück und wir hoffen, dass er für uns fit bleibt. Das ist es, was wir wollen – nicht nur für Vincent – sondern für alle unsere Spieler.“

Von den örtlichen Medien wird im Vorfeld zudem über eine mögliche Rückkehr von Gabriel Jesus spekuliert, dessen Comeback eigentlich erst im Mai auf der Agenda stand. Mit einem mindestens ebenso dicken Fragezeichen ist überdies ein Einsatz der angeschlagenen Stones und Sagna versehen.

Die Gunners müssen im Endspiel vor dem Finale derweil unter anderem auf Mustafi verzichten, der bereits den Befreiungsschlag in Middlesbrough verletzungsbedingt verpasste. Mit Ospina, Perez und Cazorla meldeten sich darüber hinaus auch noch weitere potentielle Leistungsträger ab.

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