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Fußball News vom: 11.08.2017 - 13:13

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Bundesliga Wetten

Bundesliga 2017/18: Saisonvorschau & Meisterwetten der Buchmacher

Genau 90 Tage mussten die Fußball-Fans ohne deutsche Bundesliga auskommen. Wie so oft in den letzten Jahren beherrscht vor allem eine Frage die Prognosen zur neuen Saison in Deutschlands höchster Spielklasse: Können die Bayern diesmal gestoppt werden?

Bundesliga 2017/18: Saisonvorschau & Meisterwetten der Buchmacher
Geht der Meistertitel wieder nach München? (© Frank Hoermann / dpa Picture Alliance / picturedesk.com)

Und eines gleich einmal vorweg zu nehmen: Die Online-Bookies sind auch heuer wieder eindeutig der Meinung, dass der FC Bayern München der mit Abstand heißeste Kandidat auf den Gewinn der Meisterschaft darstellt. Die Elf von Carlo Ancelotti war eine Klasse für sich und holte sich in der vergangenen Spielzeit den fünften Titel hintereinander.

 

Dominiert der FCB auch heuer die Bundesliga?

In der Saison 2016/17 mussten sich die Bayern lange Zeit mit einen besonders hartnäckigen Verfolger herumschlagen. Dieser hieß allerdings weder Dortmund noch Wolfsburg, sondern RB Leipzig. Doch im ersten direkten Duell kurz vor Weihnachten machte der Rekordmeister mit einem 3:0-Heimerfolg deutlich, wo der Hammer hängt.


Der fussballportal.de Tipp: Bayern München wird Deutscher Meister 2017/18

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Lediglich zwischen den Spieltagen elf und 13 lag die Ancelotti-Truppe nicht auf Platz eins, am Saisonende betrug der Vorsprung auf den Sensationsaufsteiger 15 Zähler, die Bayern sicherten sich zum fünften Mal in Folge – zum 27. Mal insgesamt – die deutsche Meisterschaft.

Heuer muss der FC Bayern allerdings mit einem personellen Umbruch fertig werden. Xabi Alonso und Philipp Lahm haben ihre aktive Karriere beendet, Douglas Costa wurde an Juventus Turin ausgeliehen. Neu sind unter anderem Niklas Süle, Sebastian Rudy, Corentin Tolisso und James Rodriguez, der von Real Madrid ausgeliehen wurde.

 

Wettquoten Bundesliga Meister 2016/2017

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Bayern
1,20
1,25
1,14
1,15
1,16
1,15
1,14
Dortmund
7,00
8,00
8,00
8,00
7,00
7,00
8,00
RB Leipzig
15,0
12,0
21,0
15,0
21,0
21,0
21,0
Leverkusen
60,0
50,0
67,0
60,0
67,0
67,0
34,0
Gladbach
60,0
75,0
101
60,0
81,0
81,0
51,0
Schalke
60,0
75,0
67,0
60,0
67,0
67,0
51,0
Hoffenheim
70,0
50,0
81,0
70,0
67,0
81,0
51,0
Wolfsburg
150
200
401
150
401
251
351
Bremen
250
300
151
250
151
151
101
Köln
250
300
301
250
251
251
201
Hertha BSC
250
100
401
250
251
251
101
Frankfurt
250
300
501
250
251
401
201
Stuttgart
250
300
401
250
301
301
401
HSV
350
500
1001
350
501
501
501
Mainz 05
500
500
1001
500
501
751
251
Freiburg
500
500
1001
500
501
751
501
Augsburg
500
500
1001
500
501
751
501
Hannover
500
500
1001
500
501
751
501

 

Man darf spannt sein, wie sich der Rekordmeister aufgrund dieser Umwälzungen präsentieren wird. Die Kaderstärke ist unbestritten, allerdings könnte Verletzungspech Sand ins Getriebe bringen. Schon in der vergangenen Saison machten Verletzungssorgen dem FCB zu schaffen.

Nach Ansicht der Wettanbieter sieht es für den neuerlichen Gewinn der deutschen Meisterschaft sehr gut aus. Der FC Bayern gilt als haushoher Favorit. Wenn die Ancelotti-Truppe ihre übliche Leistung bringt und von allzu vielen langwierigen Verletzungen verschont bleibt, sollte dem 28. Meistertitel nicht viel im Wege stehen.


20170520_PD13255 (RM) FC Bayern Meister 2017 © Frank Hoermann / dpa Picture Alliance / picturedesk.com

Der FC Bayern – hier Arjen Robben mit der Meisterschale – hat sich zuletzt fünf Mal in Serie die Meisterschaft sichern können. Alles deutet daraufhin, dass der Titel auch in der Saison 2017/18 nach München gehen wird. (© Frank Hoermann / dpa Picture Alliance / picturedesk.com)


 

Dortmund will den Liga-Primus stürzen

Borussia Dortmund ist einmal mehr der Herausforderer Nummer eins. Angesichts der Wettquoten (als einzige Mannschaft neben den Bayern bewegen sich die Quoten auf einen Meistertitel des BVB im einstelligen Bereich) können sich die Borussen durchaus Chancen auf die Meisterschale ausrechnen.

 
Obwohl das Saisonziel Champions League erreicht wurde und außerdem der DFB-Pokal geholt werden konnte, musste Thomas Tuchel gehen. Der ehemalige Ajax-Amsterdam-Trainer Peter Bosz hat vor allem ein Ziel vor Augen: „Wir möchten uns direkt für die Champions League qualifizieren.“

 
Personell haben sich die Veränderungen in Grenzen gehalten. Bekannteste Neuzugänge sind Mahmoud Dahoud und Ömer Toprak, abgegeben wurden unter anderem Matthias Ginther und Sven Bender. Vor allem Pierre-Emerick Aubameyang konnte gehalten werden. Ein Abgang des Torschützenkönigs wäre nur ganz schwer zu verkraften gewesen.

 


Grafik: Die abgelaufene Saison der Bundesliga in Zahlen: Wie gingen die Partien aus, wieviele Tore wurden erzielt und bei wie vielen Spielen fielen mehr als zwei Tore? Alles auf einen Blick.

 

Leipzig und die Doppelbelastung

RB Leipzig war ohne Zweifel eine der ganz großen Überraschungen der abgelaufenen Spielzeit. Zwar wurde dem Aufsteiger ein Platz im vorderen Mittelfeld prognostiziert, doch dass die Rasenballer in ihrer Premierensaison gleich Platz zwei und den Einzug in die Champions League schaffen, hätte vorher niemand gedacht.

Der Erfolg hat allerdings auch seine Nachteile. Leipzig wird schwer damit beschäftigt sein, sich in der Champions League achtbar zu schlagen. Das könnte zu Lasten der Performance in der Bundesliga gehen. Um für die Mehrfachbelastung gerüstet zu sein, wurde der Kader verbreitert.

So wurden unter anderem Jean-Kevin Augustin, Jeffrey Bruma und Konrad Laimer geholt. Vor allem Letzterer hat sich für einen Platz in der Stammelf empfohlen. Noch viel wichtiger: die Leistungsträger der Sensationssaison – allen voran Naby Keita – konnten gehalten werden.

Angesichts der Mehrfachbelastung wird Hasenhüttl regelmäßig die Rotationsmaschine anwerfen, Man darf gespannt sein, wie die Leipziger mit dieser ungewohnten Situation zurechtkommen werden.

 

Was schaffen Hoffenheim, Schalke, Leverkusen und Co.?

Hoffenheim war das zweite Überraschungsteam der abgelaufenen Saison. Unter Julian Nagelsmann schafften die Sinsheimer mit Platz vier die beste BL-Platzierung ihrer Klubgeschichte und haben das Play-off zur Champions League erreicht.

Wie die „Nagelsmänner“ mit der Mehrfachbelastung aus Europapokal, Bundesliga und DFB-Pokal zugange kommen, wird ausschlaggebend dafür sein, ob die TSG eine ähnlich starke Spielzeit hinlegen kann.


„Ich habe so großes Vertrauen in meine Spieler und das Gesamtgefüge, dass ich dazu bereit war, sie in Eigenverantwortung Ziele für die einzelnen Wettbewerbe zu formulieren.“

– Nicht Julian Nagelsmann als Trainer gibt die Saisonziele der TSG Hoffenheim vor, sondern die Mannschaft.


Aller Voraussicht nach wird es extrem schwer werden, einen derartigen Erfolg zu wiederholen, denn die Konkurrenz, die zuletzt ausgelassen hat, geht mit großen Ambitionen in die Bundesliga-Saison 2017/18. Das Trio Leverkusen, Gladbach und Schalke, an sich regelmäßig im Europapokal tätig, erwischte eine Seuchensaison und sieht das internationale Geschäft lediglich im TV.

Doch gerade darin könnte für die kommende Saison der Vorteil liegen: Leverkusen, Schalke, Gladbach oder auch Wolfsburg, das sich erst in der Relegation den Klassenerhalt sichern konnte, können sich vollends auf das nationale Geschehen konzentrieren.


Aus Dortmund nach Leverkusen: Sven Bender.


 

Abstieg: Die halbe Liga ist gefährdet

Während Anwärter auf den Meistertitel rar gesät sind, sieht es im Kampf um den Klassenerhalt ganz anders aus. Nahezu mehr als die Hälfte der Bundesligisten ist nach Meinung der Wettanbieter gefährdet. Darunter auch Europapokalstarter wie der SC Freiburg oder der 1. FC Köln.

 
fussball-soccer-footballFür die Breisgauer ist das Abenteuer Europa League nach dem peinlichen Aus gegen Domzale bereits vorzeitig zu Ende gegangen. Das wird wohl mit einem lachenden und einem weinenden Auge gesehen. Zwar hätte der Klub die zusätzlichen Einnahmen sehr gut gebrauchen können, kann sich aber jetzt auf die Bundesliga konzentrieren.

 

Köln und Hertha: Spagat zwischen Europa und Bundesliga

Die Kölner und Hertha BSC stehen in der Gruppenphase der Europa League und werden dementsprechend rotieren müssen, um mit der Mehrfachbelastung fertig zu werden. In Köln überwiegt die Euphorie: Nach 25 Jahren sind die Geißböcke wieder international mit dabei.

Mit Anthony Modeste musste Peter Stöger seinen besten Torschützen ziehen lassen, doch der Österreicher gab sich wie gewohnt ruhig und gelassen. Köln hat sich für 17 Millionen Euro Jhon Cordoba geleistet, der Spanier Jorge Mère zeigt bereits sehr gute Ansätze. Dennoch wird es für die Kölner schwer werden.



Video: So feierten die Köner ihren Erfolgscoach Peter Stöger, der den „Effzeh“ nach 25 Jahren zurück nach Europa geführt hat. (Quelle: YouTube/BILD FUSSBALL)


 

Erwischt es diesmal Mainz oder den HSV?

Besonders gefährdet, den Weg in die Zweitklassigkeit antreten zu müssen sind neben Aufsteiger Hannover 96 Mainz 05 und einmal der Hamburger SV. Der Bundesliga-Dino sprang erst in allerletzter Minute ans rettende Ufer, die Rheinhessen fixierten den Klassenerhalt nur ein klein wenig früher.

Während es die Rheinhessen mit Sandro Schwarz als neuen Cheftrainer versuchen, vertrauen die „Rothosen“ weiterhin auf Markus Gisdol. Die Online-Bookies zeigen sich für beide Mannschaften nicht gerade optimistisch, was den Klassenerhalt betrifft.



Bild oben: Die Abstiegswette bei Wettanbieter Bet365. Mehr als die Hälfte der Bundesligisten muss sich Sorgen um den Klassenerhalt machen.


Abstiegskandidat Nummer eins ist Hannover 96, das sich gemeinsam mit dem VfB Stuttgart nach einem Zweitliga-Jahr in Deutschlands höchste Spielklasse zurückgemeldet hat. Den Schwaben werden sehr gute Chancen auf den Ligaverbleib zugestanden, die Niedersachsen werden zittern müssen.

Der Abstiegskampf verspricht Dramatik pur, denn auch der FC Augsburg und Eintracht Frankfurt werden sich warm anziehen müssen. Den Platz an der Sonne dürfte sich hingegen einmal mehr der FC Bayern München sichern.

 

Interesssante Facts zur Bundesliga-Saison 2017/2018:

FußballErstmals in der Geschichte der Bundesliga wird der sogenannte „Videobeweis“ zum Einsatz kommen. Der Schiedsrichter auf dem Platz wird dabei von einem Video-Schiedsrichter unterstützt, der bei bestimmten Situationen (Tore, Rote Karten, Elfmeter oder Spielerverwechslungen) eingreift.

 
FußballBibiana Steinhaus wird als erste Schiedsrichterin Partien der Bundesliga leiten. Die 38-Jährige hat seit 2007 in der 2. Bundelsiga 80 Spiele gepfiffen.

 
FußballIn dieser Saison werden einige Partien zu geänderten Anstoßzeiten beginnen. Das zweite Sonntagsppiel wird um 18:00 Uhr statt vorher 17:30 Uhr angepfiffen. Maximal fünf Mal pro Saison finden sonntags (13:30 Uhr) und montags 20:30 Uhr Spiele der Bundesliga statt.

 
FußballSeit fünf Jahren ist der FC Bayern München in der Bundesliga nicht zu bezwingen. Die Münchner könnten mit dem sechsten Meisterschaftsgewinn in Serie diesen Rekord noch einmal ausbauen.
 

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