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Fußball News vom: 14.04.2017 - 14:49

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Bundesliga Wetten Hamburger SV Werder Bremen

Bundesliga aktuell: Werder Bremen – HSV Tipp & Wettquoten

Hatten sich die Derbys zwischen Bremen und dem HSV in den letzten Jahren zum Krisen-Hotspot der Bundesliga entwickelt, wissen aktuell gleich beide Nord-Klubs von Höhenflügen zu berichten: So kann sich Werder nun bereits von einem Heimsieg den nahezu sicheren Klassenerhalt versprechen.

Bundesliga aktuell: Werder Bremen – HSV Tipp & Wettquoten
Filip Kostic vs Fin Bartels - (© Daniel Reinhardt / dpa / picturedesk.com)

Während der beeindruckende Lauf von sechs Siegen und zwei Unentschieden aus den Grün-Weißen fast schon einen heimlichen Anwärter auf die Europa League macht, ist auch dem Dino mittlerweile der Anschluss an das gesicherte Mittelfeld geglückt.

Da sich die Hamburger in den letzten sechs Runden lediglich dem BVB geschlagen geben mussten, weist die Tabelle bereits einen Vorsprung von vier Zählern auf den Relegationsplatz aus – und auch vom samstäglichen Rivalen sind die Gäste nur noch drei Pünktchen getrennt.

In der Rückrundentabelle ist die Truppe von Markus Gisdol ohnehin im Gleichschritt mit den Bremern unterwegs. Die in der zweiten Saisonhälfte jeweils zu Buche schlagenden 20 Punkte werden derzeit lediglich von den Bayern und den Gladbacher Fohlen übertroffen.

 


Der fussballportal.de Tipp: Werder Bremen gewinnt gegen den HSV

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Die dienstältesten Bundesligisten sind nicht kleinzukriegen

Seit dem letzten Aufeinandertreffen im Hamburger Volkspark machten somit beide Mannschaften eine schier unglaubliche Entwicklung durch; schließlich hatte sich über das in der Hinrunde ausgehandelte 2:2 noch eine schwermütige Abschiedsstimmung gelegt.

Da damals das noch sieglose Schlusslicht die nur zwei Ränge besser platzierten Bremer empfing, schien das traditionsreichste Duell der Bundesliga im November bereits vor seiner vorletzten Aufführung zu stehen: Im Nachhinein setzte dann jedoch schon jene Punkteteilung den Aufwärtstrend in Gang.

 


 

Von dem eigentlich viel zu mageren Remis ließen sich beide Klubs an den folgenden zwei Spieltagen zu siegreichen Auftritten inspirieren: Wenngleich man dies im Norden nicht gerne hören wird, tun den Mannschaften die umkämpften Zusammenkünfte offensichtlich richtig gut.

 


„Wir brauchen im Derby den absoluten Siegeswillen, kämpferische Mittel und die Überzeugung der letzten Wochen.“

– Max Kruse hat klare Vorstellungen, welche Tugenden für einen Sieg gegen den HSV vonnöten sind.


 

Dieser Eindruck ändert aber freilich nichts daran, dass nun auch im Weserstadion wieder mit einer äußerst hitzigen Atmosphäre zu rechnen ist. Auch Werder-Coach Alexander Nouri ist sich natürlich darüber im Klaren, dass Heimsiege gegen die Rautenträger ganz besonders wertvoll sind.

 

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„Wir wissen um die Bedeutung des Spiels und wollen unseren Teamspirit wieder auf dem Platz leben. Beide Mannschaften fighten um den Klassenerhalt. Wir wollen unseren Fans und der Stadt den Sieg schenken“, sagte Nouri.

 

Auswärts fehlt es dem HSV an Durchschlagskraft

Auf dieses Geschenk ist der erwartungsfrohe Anhang schon allein deshalb versessen, weil das letzte Derby an der Weser entgegen den üblichen Gepflogenheiten verloren gegeben werden musste. Nach fünf vorherigen Siegen kam Werder im Vorjahr mit 1:3 zu kurz.

Dass sich der aktuelle Aufschwung des Dinos vor allem auf den heimischen Volkspark beschränkt, sollte die geplante Revanche ein ganzes Stück einfacher machen; auswärts haben lediglich die Darmstädter Lilien weniger Punkte als der HSV geholt.

Für die Hamburger wäre es jedoch ein entsprechend großes Fest, wenn nun ausgerechnet in Bremen der dritte Auswärtssieg der Saison gelingt. Nachdem in der Fremde schon seit 270 Minuten auf einen Treffer gewartet werden muss, wird hierfür zunächst einmal aber eine offensive Initialzündung gebraucht.

 


Kostic vs Bartels - Daniel Reinhardt / dpa / picturedesk.com - 20161126_PD4607 (RM)

Das Duell in der Hinrunde zwischen dem HSV und Werder Bremen endete im Volksparkstadion mit einem 2:2-Remis.
(Credit: Daniel Reinhardt / dpa / picturedesk.com)


 


„Es bedeutet alles für den Norden. Es ist wie ein Machtkampf. Du willst jedes Spiel gewinnen, aber das erst recht.“

– In Hamburg wird man es gerne hören, dass Lewis Holtby für einen Derby-Dreier brennt.


 

Gegen die zuletzt deutlich stabilisierten Grün-Weißen scheint den Gästen aber vielmehr eine weitere Fehlzündung zu drohen. Immerhin kam Werder in den letzten drei Heimspielen ohne jeden Einschlag davon – und kann auch deshalb auf die drittbeste Abwehr der Rückrunde vertrauen.

Entsprechend hohe Wellen schlug unter der Woche die Nachricht, dass Hamburgs Top-Knipser Bobby Wood mit Kniebeschwerden zu kämpfen hat; nachdem der Stürmer fast sämtliche Trainingseinheiten schwänzen musste, werden die Einsatzchancen lediglich auf 50% taxiert.

Als potentieller Ersatz steht mit Gregoritsch jedoch ein echter Derbyheld bereit. Nach dem im Hinspiel geschnürten Doppelpack zeigt sich der Österreicher nun erneut bis in die Haarspitzen motiviert: „Es ist für uns das wichtigste Duell der Rückrunde. Ich freue mich sehr auf die Partie. Es ist ein großes Spiel für uns alle.“

 


 

Beide Teams beklagen schon vor dem Derby Verluste

Angesichts der ohnehin schier zum Zerreißen angespannten personellen Lage täte Markus Gisdol dennoch jeder weitere Ausfall mächtig weh. Der HSV-Coach muss unter anderem einmal mehr auf Spieler wie Adler, Müller, Djourou und Rekdal verzichten.

Dafür meldet sich der seit über einem Monat zwangspausierende Jung gerade noch rechtzeitig zurück, um den gelbgesperrten Papadopoulos zu ersetzen: Angesichts der fehlenden Alternativen sollte in der Innenverteidigung nun aber dennoch möglichst nichts mehr passieren.

Auf gleich mehrere Rückkehrer können sich am Sonntag hingegen die zuletzt ähnlich gebeutelten Hausherren freuen. Steht Sane einerseits als Ersatz für den frisch verletzten Caldirola bereit, wird der Kader zudem auch von Gnabry und Bargfrede aufgepeppt.

Obwohl das letztgenannte Duo zunächst aber wohl nur für einen Kurzeinsatz zur Verfügung stehen dürfte, hat zumindest den Jung-Nationalspieler längst das Derbyfieber gepackt: „Der Hype im Umfeld ist groß, die Vorfreude auch. Natürlich saugt man das als Spieler ganz automatisch mit auf und hofft, dem Derbyrivalen die Punkte abnehmen zu können.“

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