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Fußball News vom: 12.05.2017 - 11:47

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Bundesliga Wetten FC Ingolstadt SC Freiburg

Bundesliga 2016/17: SC Freiburg – FC Ingolstadt Tipp & Wettquoten

Zwei Spieltage vor dem Saisonende hat sich der SC Freiburg die Pole Position im Kampf um die Europa League gesichert: Allerdings haben die Breisgauer vermutlich nur noch einen Pfeil im Köcher, um tatsächlich zum vierten Mal in den internationalen Wettbewerb einzuziehen.

Bundesliga 2016/17: SC Freiburg – FC Ingolstadt Tipp & Wettquoten
SCF-Stürmer Florian Niederlechner - (© Patrick Seeger / dpa / picturedesk.com)

Da es in der 34. Runde in die Münchner Allianz Arena geht, dürfte das anstehende Heimspiel gegen den FC Ingolstadt (Samstag, 15:30 Uhr) bereits die letzte realistische Chance auf einen Punktezuwachs bieten – für den Endspurt haben sich allerdings auch die Schanzer reichlich ambitionierte Ziele gesteckt.

Dabei ist es aber vor allem der Verzweiflung geschuldet, dass Maik Walpurgis in den beiden noch ausstehenden Spielen volle sechs Punkte anvisiert. Die Maximalausbeute bedeutet in diesem Fall das Minimum, um sich überhaupt noch einmal für den Klassenerhalt ins Gespräch zu bringen.

Aufgrund des nach wie vor vier Zähler betragenden Rückstands auf den Relegationsplatz könnten jedoch auch zwei perfekte Auftritte am Ende zu wenig sein, um sich auf den letzten Drücker für ein drittes Jahr in der deutschen Eliteliga zu empfehlen.

 


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Die Schanzer träumen von Platz 15

Für die Rettung sind die Oberbayern obendrein auf die Unterstützung der bislang etwas erfolgreicher strampelnden Mannschaften angewiesen: Mit Hamburg, Mainz, Wolfsburg und dem FC Augsburg ist momentan noch ein ganzes Quartett nicht unerreichbar weit entfernt.

Die zahlreichen Mitbewerber wecken bei den Schanzern die Hoffnung, dass sogar ein bisschen mehr als „bloß“ der Sprung auf Rang 16 machbar ist; neben der Relegation hat Trainer Maik Walpurgis auch den direkten Klassenerhalt noch immer auf dem Zettel.

 


 

„Der Glaube ist riesig. Wir sind vor sechs Monaten angetreten, um Geschichte zu schreiben. Es ist möglich, dass wir noch den direkten Klassenerhalt schaffen. Wir gehen davon aus, dass wir sechs Punkte brauchen und mit sechs Punkten den Relegationsplatz oder im Idealfall einen direkten Nichtabstiegsplatz erreichen“, sagte Walpurgis.

Der offenbar unerschütterliche Glaube speist sich auch aus der Tatsache, dass dem FCI im April schon einmal in verzweifelter Lage ein kleiner Lauf gelang. Mit Siegen gegen Mainz, Augsburg und Darmstadt tastete sich das Team innerhalb weniger Tage an das rettende Ufer heran.

 

Drei Weg WetteSieg SC FreiburgUnentschiedenSieg FC Ingolstadt 04Anbieter
Tipico Fussball Wetten2,353,502,90Tipico
Bet365 Fussball Wetten2,303,403,10Bet365
Interwetten Fussball Wetten2,303,502,95Interwetten
Bet3000 Fussball Wetten2,204,203,20Bet3000
Betway Fussball Wetten2,373,502,90Betway
Sunmaker Fussball Wetten2,353,502,95Sunmaker
Betfair Fussball Wetten2,403,502,87Betfair

 


„Die Mannschaft macht auf mich einen sehr geschlossenen und entschlossenen Eindruck. Wir sind voller Überzeugung, dass wir mit unserem Fußball dort gewinnen können.“

– Maik Walpurgis stimmte sich wortgewaltig auf das Gastspiel beim SC Freiburg ein.


 

Die nunmehr begehrten Trauben scheinen allerdings etwas höher zu hängen. Während ein abschließender Heimsieg gegen das notorisch auswärtsschwache Schalke durchaus als machbar erscheint, schaut Walpurgis dem anstehenden Termin im Breisgau mit gehörigem Respekt entgegen:

„Wir haben letzte Woche den starken Auftritt der Freiburger Mannschaft gegen Schalke gesehen. Da musste man schon sehr genau hinschauen, um Defizite zu erkennen und Ansätze zu finden, wie wir die Freiburger knacken können.“

 

Der Sport-Club hat Blut geleckt

Beim Blick auf das Tableau scheint es in jedem Falle angemessen, dass der FCI mit einigem Bammel zum Sport-Club reist; mit dem gegen die Knappen eroberten fünften Rang haben sich die Gastgeber kurz vor Toresschluss die beste Platzierung der gesamten Saison gesichert.

 

Florian Niederlechner - credits: Patrick Seeger / dpa / picturedesk.com

Florian Niederlechner ist mit 11 Toren der Top-Torschütze der Freiburger. (Bild: Patrick Seeger / dpa / picturedesk.com)


 

So allmählich kann sich selbst der stets tiefstapelnde Christian Streich dafür erwärmen, dass der Status quo dem Aufsteiger einen internationalen Startplatz verspricht. Die Zeiten gehören der Vergangenheit an, in denen sich der 52-Jährige das Träumen von der Europa League verbot:

„Ich bin immer gerne so weit vorne wie möglich, deshalb wollen wir jetzt am Ende so weit wie möglich nach vorne. Das Spiel wird zeigen, ob wir noch mal eine andere Form von Reife unter Beweis stellen können. Wir stehen jetzt vor dem maximalen Erfolg, der für uns möglich ist.“

Gleichwohl scheint der Trainer die verheißungsvolle Ausgangsposition nicht zuletzt als ein mit Erkenntnisgewinn verbundenes Experiment zu verstehen; schließlich wird die Partie gegen Ingolstadt offenbaren, ob der SC Freiburg auch unter den an eine Spitzenmannschaft anzulegenden Prämissen funktioniert:

„Es wird auch spannend sein zu sehen, wie wir am Samstag mit allen Einflussfaktoren von außen, die es jetzt gibt umgehen, und ob wir es nach einer sehr guten und glücklichen Woche hinkriegen, wieder ein gutes Spiel zu zeigen.“

 


 

In Bestbesetzung auf die Zielgerade

Einen erfolgreichen Auftritt könnte dabei die Tatsache befördern, dass Streich in personeller Hinsicht nahezu aus dem Vollen schöpfen kann. Da der zuletzt fehlende Söyüncü zurückerwartet wird, muss nur der an einer Fußprellung leidende Frantz am Samstagnachmittag zum wiederholten Male passen.

Obwohl sich die gegen Schalke zum Einsatz gekommene Startelf bewährte, scheint der Trainer die eine oder andere Optimierung zu erwägen – wenngleich die letztlich gewählte Aufstellung nach der Überzeugung von Streich ohnehin nur eine untergeordnete Rolle spielt:

„Es ist möglich, dass es ein, zwei oder drei Veränderungen gibt. Wir wissen es noch nicht so genau, aber wir wissen, welche Haltung wir haben müssen um das Spiel dann vielleicht gewinnen zu können.“

Über die Breite des zur Verfügung stehenden Kaders kann sich allerdings auch Gäste-Coach Walpurgis nicht beschweren; da Markus Suttner mittlerweile wieder die Transportfähigkeit bescheinigt wurde, blieb lediglich der langzeitverletzte Hartmann in Ingolstadt zurück.

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