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Fußball News vom: 20.04.2017 - 19:55

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Bundesliga Wetten FC Ingolstadt Werder Bremen

30. Spieltag: FC Ingolstadt – SV Werder Bremen Tipp & Wettquoten

Obwohl der Rückstand auf die Ränge 15 und 16 vor dem 30. Spieltag wieder vier Punkte beträgt, gibt sich der FCI im Abstiegskampf weiter kämpferisch. Doch die Vorzeichen für einen existenziell wichtigen Heimsieg gegen die formstarken Bremer stehen denkbar schlecht.

30. Spieltag: FC Ingolstadt – SV Werder Bremen Tipp & Wettquoten
Maik Walpurgis und der FCI wird es im Abstiegskampf allmählich brenzlig. - ©Frank Hoermann / dpa Picture Alliance /

Das vorwöchige 0:3 bei Keller-Konkurrent war für den FC Ingolstadt ein Nackenschlag – und zwar in jeglicher Hinsicht.

Nicht nur, dass der Rückstand auf das rettende Ufer nun fünf Spieltage vor Schluss wieder vier Punkte beträgt; auch personell hat die Pleite in der Autostadt den FCI viel Substanz gekostet.

Denn: Wegen der Sperren für Romain Bregerie, Marvin Matip und Markus Suttner muss der Tabellen-17. am Samstag im ungemein wichtigen Heimspiel gegen das „Team der Stunde“ aus Bremen gleich auf drei etatmäßige Defensivkräfte verzichten.

Die zuletzt weitestgehend sattelfeste Dreierkette ist somit erstmal gesprengt. Bedeutet: Coach Maik Walpurgis sieht sich mangels Alternativen ausgerechnet gegen die offensivstarken Werderaner zu taktischen Experimenten gezwungen.

 
Als wahrscheinlichste Variante gilt dabei die Umstellung auf eine Viererkette – bestehend aus Anthony Jung (links), Roger, Marcel Tisserand (beide innen) und Florent Hadergjonaj (rechts).

 
Eine Maßnahme, die wohl unumgänglich ist, jedoch gleich in doppelter Hinsicht Bedenken hervorruft. Zum einen, weil die bislang letzte Partie der Schanzer mit Viererkette ausgerechnet das Hinrunden-1:2 in Bremen markiert; zum anderen, weil laut Ersatzkapitän Roger „kaum Zeit“ bleibt, „das zu trainieren“.

 


Der fussballportal.de Tipp: Bremen gewinnt gegen Ingolstadt

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Der Aderlass an Abwehrkräften stellt in Person von Suttner obendrein nicht nur für die Defensive, sondern auch für die Offensive der Schanzer eine empfindliche Schwächung dar. Schließlich gilt der Österreicher als Ingolstadts gefährlichster Standardschütze.

Und bekanntlich war in dieser Saison kein anderer Bundesligist so sehr auf ruhende Bälle angerwiesen wie der FCI, von dessen 31 Treffern nicht weniger als 20 aus Ecken, Freistößen oder Elfmetern resultierten – allein neun davon ausgehend von Suttner.

 

Ingolstadt bleibt dennoch optimistisch

Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Erst recht bei den Schanzern, die vor wenigen Wochen schon einmal totgesagt waren, nur um sich daraufhin mit drei aufeinanderfolgenden Dreiern binnen sieben Tagen eindrucksvoll zurückzumelden.

 

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Bild: Maik Walpurgis und die Schanzer stehen am Samstag mit dem Rücken zur Wand. (©Frank Hoermann / dpa Picture Alliance /)


 

Genau daran will Maik Walpurgis nach dem zwischenzeitlichen Rückschlag in Wolfsburg wieder anknüpfen: „So ein Spiel müssen wir relativ schnell abhaken, nach vorne schauen und weitermachen. Wir müssen uns darauf konzentrieren, was wir sonst gut gemacht haben.“

 

Drei Weg Wette Sieg FC Ingolstadt Unentschieden Sieg Werder Bremen Anbieter
Tipico Fussball Wetten 2,20 3,50 3,20 Tipico
Bet365 Fussball Wetten 2,15 3,30 3,50 Bet365
Interwetten Fussball Wetten 2,30 3,40 3,05 Interwetten
Bet3000 Fussball Wetten 2,60 3,70 2,80 Bet3000
Betway Fussball Wetten 2,20 3,40 3,30 Betway
Sunmaker Fussball Wetten 3,20 3,45 2,20 Sunmaker
Bwin Fussball Wetten 2,25 3,50 2,95 Bwin

 

Klar ist laut Almog Cohen aber ebenfalls: „Die nächsten drei Heimspiele müssen wir gewinnen“ – was im Hinblick auf das Duell mit Werder zumindest nicht gänzlich ausgeschlossen scheint. Immerhin zählen die Bremer zu jenen sechs Bundesligaklubs, gegen die der FCI auf eine positive Bilanz (zwei Siege, eine Niederlage) verweisen kann.

Zudem erzielten die Schanzer in den jüngsten drei Heimspielen stets mindestens zwei Treffer. Ein Kunststück, das ihnen im Rahmen ihrer überschaubaren Bundesliga-Historie zuvor noch nie gelungen ist.

 

Ballert sich Bremen noch in die Europa League?

Bei allem Respekt für den FCI – die Zahlen, die der SV Werder zuletzt geliefert hat, muten um Längen beeindruckender an. Ganz besonders, was die vergangenen neun Partien betrifft. Im Laufe dieser haben die Bremer schließlich sagenhafte 23 von 27 möglichen Punkten geholt und sich damit im Klassement vom Relegationsplatz auf den achten Rang verbessert.

 


 

Die Zeit des Zitterns ist an der Weser folglich längst vorüber. Stattdessen müssen sich die nur noch zwei Zähler hinter Platz sechs liegenden Grün-Weißen plötzlich mit dem Thema Europa auseinandersetzen –was dem einen oder anderen, mit Blick auf das aktuell riesige Selbstvertrauen, auch nicht sonderlich schwer zu fallen scheint.

 
„Ich glaube unser Team ist stark genug“, sagt Niklas Moisander, der es nach eigenem Bekunden „lieben“ würde, mit Werder ins internationale Geschäft zurückzukehren. Erst einmal gelte es laut Max Kruse aber die Pflicht zu erfüllen und die einen Zähler entfernte 40-Punkte-Marke zu knacken.
 

Am besten natürlich mit einem Dreier in Ingolstadt, wie Manager Frank Baumann gegenüber BILD betont: „Da wollen wir den Deckel draufmachen und eine Serie starten. Die geht bei mir erst mit zehn Spielen los.“

 

Junuzovic fällt aus – Gnabry oder Kainz mögliche Ersatzkandidaten

Gebremst wird die die Euphorie aktuell nur durch den Ausfall von Spielmacher Zlatko Junuzovic. Der österreichische Dreh- und Angelpunkt im Bremer Spiel sitzt in Ingolstadt eine Gelbsperre ab.

Dieser Umstand könnte sich jedoch als Riesenchance für einen anderen Werder-Österreicher erweisen. Die Rede ist von Florian Kainz, der nach seinem Sommer-Wechsel von Rapid Wien an die Weser zuerst schwer Fuß fasste, sich nun allerdings zum Top-Joker entwickelt hat (zwei Tore und zwei Assists in den jüngsten fünf Partien).

 


 

Kein Wunder also, dass der 24-Jährige allmählich Ansprüche stellt, endlich auch einmal von Beginn für die Bremer ran zu dürfen. Zumal er hierfür mit seinem Siegtreffer im vorwöchigen Nordderby gegen den HSV (2:1) obendrein erst kürzlich eine weitere aussagekräftige Bewerbung abgeliefert hat.

Einfach wird es nicht, dessen ist sich Kainz bewusst. „Die Mannschaft spielt gut, da ist es schwer einen Platz zu finden“, gibt er zu und hat damit wohl Recht. Schließlich drängt neben ihm auch der nach wochenlanger Pause wiedergenesene Top-Torschütze Serge Gnabry (zehn Treffer) ins Team zurück.
 

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