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Fußball News vom: 19.04.2017 - 16:50

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Bayern München Bundesliga Wetten Mainz 05

Bundesliga 2016/17: Bayern München – Mainz 05 Tipp & Wettquoten

Vier Tage nach dem denkwürdigen Champions League-Aus im Bernabeu kehren die Bayern am Samstag zurück in den Ligaalltag. Zu Gast in der Allianz Arena: Mainz 05, das wohl anders als so mancher Münchener mit einer Riesenportion Extra-Motivation in die Partie gehen wird.

Den Bayern blieb nach dem schmerzhaften Aus in Madrid nur wenig Zeit zum Trauern. - ©/ AFP PHOTO / JAVIER SORIANO

Rund um das FC Bayern-Klubgelände an der Säbener Straße war in den vergangenen Tagen Katerstimmung angesagt.

Verständlich: Immerhin fanden mit dem Münchener Königsklassen-Aus in Madrid nicht nur die beiden internationalen Karrieren der Weltstars Philipp Lahm und Xabi Alonso, sondern auch die bayerischen Triple-Hoffnungen ein jähes Ende.

Ein Umstand, der beim Rekordmeister einerseits natürlich Trauer, andererseits jedoch ebenso Wut hervorruft. Schließlich war der geplatzte Traum in nicht unwesentlichen Teilen eklatanten Fehlentscheidungen des ungarischen Schiedsrichtergespanns zu verdanken.

Hinzu kommt, dass der vorzeitige Champions League-K.o. dem Rekordmeister nicht nur finanziell teuer zu stehen kommt…

 


Der fussballportal.de Tipp: Bayern gewinnt gegen Mainz

Wetten zu FC Bayern – 1. FSV Mainz 05 bei Sunmaker


 

Grund: Keeper Manuel Neuer hat sich in der Verlängerung eine Fußfraktur zugezogen, die für ihn das vorzeitige Saison-Aus (rund acht Wochen Pause) bedeutet. Folglich wird es wohl noch ein Weilchen dauern, bis die Bayern den in der spanischen Hauptstadt erlittenen Schock endgültig verdaut haben werden.

 

Wie bewältigt der FCB die Rückkehr in den Ligaalltag?

Womöglich trifft es sich deshalb sogar ganz gut, dass mit dem Pokal-Halbfinale gegen den BVB am Mittwoch bereits das nächste große Highlight auf dem Plan steht. Könnte ein heimischer Erfolg gegen den nationalen Erzrivalen doch zumindest etwas Balsam auf die tiefen Wunden der Bayern Stars legen.

 

/ AFP PHOTO / JAVIER SORIANO - 20170419_PD0009

Bild: Auch David Alaba war nach dem bitteren Königsklassen-Aus im Bernabeu am Boden zerstört. (©/ AFP PHOTO / JAVIER SORIANO)


 

Weitaus ungelegener dürfte dem Rekordmeister nach dem kräftezehrenden Verlängerungskrimi gegen Real dagegen jene Tatsache kommen, dass nur vier Tage später schon wieder die Bundesliga-Pflicht ruft.


Zum einen, weil es dem „Fast-Meister“ bei acht Punkten Vorsprung auf Verfolger Leipzig schwer fallen dürfte, sich zu motivieren – zum anderen, weil die abstiegsbedrohten 05er dem versehrten Ligaprimus vermutlich mit einem Höchstmaß an Zweikampfhärte und Aufopferungsbereitschaft begegnen werden.


Somit liegt die Vermutung nahe, dass Carlo Ancelotti am Samstag in weiser Voraussicht auf den Pokalfight mit dem BVB nur eine bessere B-Elf auflaufen lässt.

 

Drei Weg Wette Sieg FC Bayern Unentschieden Sieg Mainz 05 Anbieter
Tipico Fussball Wetten 1,15 8,00 17,0 Tipico
Bet365 Fussball Wetten 1,11 9,00 17,0 Bet365
Interwetten Fussball Wetten 1,15 8,50 14,0 Interwetten
Bet3000 Fussball Wetten 1,17 9,00 20,0 Bet3000
Betway Fussball Wetten 1,15 8,00 17,0 Betway
Sunmaker Fussball Wetten 1,12 7,75 18,75 Sunmaker
Bwin Fussball Wetten 1,12 8,50 18,0 Bwin

 

Buchmacher: Es kann nur einen Sieger geben!

Diese sollte mit Blick auf die Quoten der Wettanbieter allerdings immer noch schlagkräftig genug sein, um die Rheinhessen mit der allseits erwarteten „Watsch’n“ nach Hause zu schicken.

 
Anders ist es schließlich nicht zu erklären, dass die Bookies den in der Liga zu Hause noch ungeschlagenen FC Bayern wie gehabt mit niedrigen Siegquoten um 1,15 auf den heimischen Rasen schicken. Demgegenüber schießen die Einsatz-Multiplikatoren für die Ereignisse „X“ und „2“ ebenso erwartungsgemäß in die Höhe.
 

So dürften sich wagemutige Tipper im Falle eines erfolgreichen Remistipps aktuell über acht- bis neunfache Einsätze und bei siegreichen Wetten auf einen Mainzer-Auswärtsdreier sogar über Top-Quoten von bis zu 18,5 freuen.

 


 

Erleichterung bei den Gästen

Ähnlich deutlich sind die Unterschiede, wenn die jeweiligen Gefühlslagen der beiden Bundesligisten miteinander verglichen werden.

Während die niedergeschlagenen Bayern das Spieljahr 2016/17 vermutlich so rasch wie möglich mit dem Double abhaken wollen, gehen die Mainzer nach ihrem gelungenen Befreiungsschlag gegen die Hertha (2:0/ erster Dreier seit dem 25. Februar) wieder vorfreudig und zuversichtlich ins Saisonfinale.

 
Erst recht, weil gegen den Europapokal-Anwärter aus der Hauptstadt scheinbar verlorengegangene Tugenden endlich wiederzuerkennen waren. „Das war eine ganz andere Spielweise gegen den Ball als in den Wochen zuvor, wir haben es endlich mal geschafft, als Einheit auf dem Platz zu stehen“, zeigte sich Führungsspieler Stefan Bell erleichtert.
 

Und auch Trainer Martin Schmidt, der in den Wochen zuvor heftig in die Kritik geraten war, merkte hinterher an: „Wir haben ganz anders verteidigt, mit einer ganz anderen Griffigkeit.“

 

 

Die Situation bleibt brenzlig

Klar ist allerdings auch: Der Dreier gegen die Hertha kann nur der Anfang gewesen sein. Umso mehr gilt dies, weil die unmittelbaren Konkurrenten Wolfsburg und Augsburg in der Vorwoche ebenfalls dreifach zu punkten vermochten.

In Sicherheit befindet sich der Tabellen-15. vor dem 30. Spieltag daher noch lange nicht. Ganz im Gegenteil, rangieren die 05er doch weiterhin nur aufgrund der – im Vergleich zum 16. aus Augsburg – deutlich positiveren Tordifferenz über dem Relegationsplatz.

 


 

Sollte der Karnevalsverein in München auf die Verliererstraße geraten, gilt es daher unbedingt eine Blamage zu vermeiden. Andernfalls droht der Schmidt-Elf am 34. Spieltag womöglich ein ähnliches Schicksal wie den Fuggerstädtern, die derzeit nicht zuletzt aufgrund ihrer 0:6-Pleite in München auf Platz 16 rangieren.

 

Schmidt: Noch keine Entscheidung in der T-Frage

Klar, dass es in der Allianz Arena somit besonders auf den Mainzer Torhüter ankommen wird. Fragt sich nur, auf welchen…

Denn: Darauf, ob der bisherige Stammkeeper Jonas Lössl oder sein vor Wochenfrist überzeugender Ersatzmann Jannik Huth zwischen den Pfosten stehen, wollte sich Martin Schmidt zu Wochenbeginn noch nicht endgültig festlegen.

 
Für Manager Rouven Schröder jedoch kein Problem. „Konkurrenz belebt das Geschäft“, findet der Ex-Profi (u.a. St. Pauli, 1860 München), der derartige Zweikämpfe als „absolut normal“ bezeichnet. Zumal man Ergebnisse ohnehin „nicht an einzelnen Personen festmachen“ könne.
 

Ob das die Bayern nach ihren jüngsten Erlebnissen in Madrid ähnlich sehen?

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