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Fußball News vom: 17.05.2017 - 17:14

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Bundesliga Wetten Darmstadt 98 Gladbach

34. Spieltag: Gladbach – Darmstadt Tipp & Wettquoten

Mit dem letzten Auftritt am Böllenfalltor hatte der Bundesliga-Abschied der Lilien bereits am vergangenen Wochenende seinen emotionalen Zenit erreicht. Dennoch will sich der Tabellenletzte natürlich auch im Gladbacher Borussia-Park noch einmal achtbar präsentieren.

34. Spieltag: Gladbach – Darmstadt Tipp & Wettquoten
Gelingt es den Lilien, in Gladbach einen letzten Paukenschlag zu setzen? - ©Frank Hoermann/dpa Picture Alliance /

Dabei kann man freilich darüber diskutieren, ob hier „noch einmal“ tatsächlich eine angemessene Formulierung ist.

In der zu Ende gehenden Saison wurde den Hessen schließlich vor allem in den Auswärtsspielen immer wieder die fehlende Liga-Tauglichkeit unter die Nase gerieben.

Satte 14 Pleiten bekam der Tabellenletzte in der Fremde zu schlucken, bevor es beim 2:1 in Hamburg doch noch zur Ehrenrettung reichte – zu dieser steuerte kurz darauf auch die unverhofft knappe 0:1-Niederlage beim deutschen Rekordmeister einen kleinen Anteil bei.

Hatten die ordentlichen Vorstellungen beim HSV und in München jedoch noch von den allerletzten zuckenden Lebensgeistern der Lilien profitiert, war nach dem endgültigen Feststehen des Klassenerhalts schon zuletzt ein deutlicher Spannungsabfall zu konstatieren.

 


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Die Lilien teilen den Nachlass auf

Im letzten erstklassigen Heimspiel wurde ausgerechnet der zuvor so auswärtsschwachen Hertha ein 2:0-Erfolg gewährt. Gegen keineswegs brillierende Berliner ließ es das Team von Torsten Frings zwischenzeitlich sogar an der eigentlich obligatorischen Einsatzfreude vermissen.

Somit blieb es allein den Anhängern vorbehalten, für einen standesgemäßen Ausstand zu sorgen. Die herzliche Atmosphäre nötigte auch Aytac Sulu ein leichtes Staunen ab: „Wenn man absteigt, ist die Stimmung nicht immer so. Es zeigt, dass unsere Fans sehr demütig sind und wissen, wo wir herkommen.“

Während die Zuschauer die ungebrochene Liebe zu ihrem Klub demonstrierten, ist die Vereinstreue bei etlichen Kickern naturgemäß weniger stark ausgeprägt. Die Verabschiedung von gleich acht Spielern ließ schon einmal erahnen, dass Darmstadt demnächst mit einem gänzlich neuen Gesicht in der 2. Liga reüssiert.

 

Drei Weg Wette Sieg GladbachUnentschiedenSieg DarmstadtAnbieter
Tipico Fussball Wetten1,355,308,50Tipico
Bet365 Fussball Wetten1,335,508,50Bet365
Interwetten Fussball Wetten1,355,308,00Interwetten
Bet3000 Fussball Wetten1,405,009,00Bet3000
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Hat Gondorf bereits seinen Wechsel an die Weser verkündet, befinden sich auch die meisten anderen bisherigen Gerüststangen gedanklich längst auf dem Sprung – für Spieler wie Sulu, Vrancic, Esser oder Heller gewinnen die vertraglich vereinbarten Ausstiegsklauseln nach dem Abstieg entscheidend an Gewicht.

 


„“Ich habe dem Verein hier viel zu verdanken, er hat meine Karriere geprägt. Dafür danke ich den Fans und allen Menschen drum herum. Aber ich habe mich für diesen Schritt, für diese Herausforderung entschieden, weil sie mich reizt.“

– Jerome Gondorf wird sicherlich nicht der Letzte sein, der sich mit dem üblichen Pathos aus Darmstadt verabschiedet.


 

Dass Darmstadt die Leistungsträger gerne noch zum Bleiben überreden möchte, dürfte sich in den meisten Fällen als vertane Liebesmüh erweisen; schon in den Gesprächen mit Gondorf haben dem Verein sowohl die qualitativen als auch die finanziellen Argumente gefehlt.

Zwar verweist der Klub nicht zu Unrecht darauf, dass die Vorbereitung der kommenden Saison mit 16 fest gebundenen Spielern bereits deutlicher weiter als noch im Vorjahr gediehen ist – trotzdem dürfte der anstehende Auswärtstermin auch im Zeichen vieler ganz persönlicher Abschiede stehen.

 

20170506_PD11597 - Frank Hoermann / dpa Picture Alliance /

Foto: Bye Bye Darmstadt! Für die bereits abgestiegenen Lilien steht am Samstag der vorerst letzt Bundesliga-Auftritt auf dem Plan. (Credit: Frank Hoermann / dpa Picture Alliance / picturedesk.com)


 

Gladbach hofft noch immer auf Europa

Unmittelbar vor dem Ende einer bestenfalls mäßigen Spielzeit stehend, haben vermutlich aber auch die Gladbacher Hausherren dem eigenen Personal künftig nicht mehr ganz so viel zu bieten: Nach zwei Jahren in der Champions League drohen die Fohlen dieses Mal komplett leer auszugehen.

 
Dennoch konnte der Verein in den vergangenen Tagen gleich in mehreren Fällen die Verträge als zentral erachteter Spieler verlängern; neben Traore, Johnson und Sommer zeigte auch Lars Stindl Bereitschaft, weiterhin mit der Borussia durch dick und dünn zu gehen.
 

Beim Kapitän schwingt dabei jedoch die kleine Hoffnung mit, dass vielleicht ja doch auf den allerletzten Drücker der Sprung in die Europa League gelingt; gegen Darmstadt nimmt Stindl somit weit mehr als nur einen versöhnlichen Saisonabschluss in den Blick:

„Wir haben keine leichte Saison hinter uns. Am Samstag wollen wir uns unbedingt mit einem Sieg von unseren Fans verabschieden. Wofür es dann am Ende reicht, liegt leider nicht mehr in unserer eigenen Hand, da wir auf die Schützenhilfe anderer angewiesen sind.“

 


 

Dass die Verabschiedung unabhängig vom letztlich erreichten Tabellenstand warmherzig ausfallen dürfte, ist auf die solide absolvierte Rückrunde zurückzuführen: Nach dem verschlafenen Saisonstart hatte sich das Team schnell er als erwartet in den Dunstkreis der Spitzenmannschaften zurückgekämpft.

 
Der in der Winterpause verpflichtete Dieter Hecking sieht somit allen Grund, mit seiner im ersten Halbjahr geleisteten Arbeit zufrieden zu sein: „30 Punkte für eine Halbserie wären außerordentlich gut. Hochgerechnet wäre das mindestens Platz fünf in der Endabrechnung.“
 

Gomez ist somit die „Lebensversicherung“ des VfL – ohne seine Tore könnte der Klub wohl schon längst für die zweite Bundesliga planen. Dennoch ist Gomez nicht restlos zufrieden – mit sich selbst. Der Nationalstürmer sagt selbstkritisch: „Wenn ich in der Hinrunde schon so getroffen hätte wie in der Rückrunde, würden wir woanders stehen.“

Doch obwohl die Fohlen ihre zweitbeste Rückrunde seit der Einführung der 3-Punkte-Regel absolvieren, bleibt im Nachhinein gleichwohl der Eindruck zurück, dass auch der Nachfolger von Andre Schubert in den letzten Monaten viel zu viel liegengelassen hat.

 

Auch Hecking schöpfte das Potential nicht aus

So wurde es namentlich in den beiden Pokal-Wettbewerben fahrlässig versäumt, die Saison einem denkwürdigen Ende zuzuführen: Sowohl gegen Schalke (Europa League) als auch Frankfurt (DFB-Pokal) hatte sich das Team vor heimischer Kulisse in denkbar überflüssige Niederlagen gefügt.

Auch in der Bundesliga tat sich die Mannschaft zuletzt vor allem mit dem Auslassen vielversprechender Möglichkeiten hervor. Die mageren Punkteteilungen gegen Augsburg und Wolfsburg drohen nun zu Lasten des internationalen Geschäfts zu gehen.

 


 

Hätten zwei standesgemäße Siege die Fohlen bereits vor dem letzten Spieltag auf den sechsten Tabellenplatz gehievt, kann sich das Team mittlerweile allenfalls noch den möglicherweise zur Qualifikation berechtigenden siebten Rang erhoffen.

Selbst für diesen äußerst beschwerlichen Weg in die Europa League machen sich zunächst einmal aber Ausrutscher von Bremen und Köln erforderlich. Entsprechend scheint sich längst abzuzeichnen, dass auch das dritte Eisen im Feuer mit einer Enttäuschung im Borussia-Park verglüht.

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