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Fußball News vom: 22.02.2017 - 14:17

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Bayern München Bundesliga Wetten Hamburger SV

Bundesliga aktuell: FC Bayern – HSV Tipp & Wettquoten

Mit den eingefahrenen sieben Zählern hat der HSV so ziemlich das Beste aus den letzten drei Spieltagen gemacht. Ungeachtet des optimistisch stimmenden Trends droht dem Dino aber schon in wenigen Wochen das Wasser wieder bis zum Hals zu stehen.

Bundesliga aktuell: FC Bayern – HSV Tipp & Wettquoten
Gibt Franck Ribery am Samstag sein Comeback? - (© Andreas Gebert / dpa / picturedesk.com)

Das Gastspiel in der Allianz Arena (Samstag, 15:30 Uhr) läutet schließlich eine Phase ein, in der es für die Rothosen vermutlich nicht mehr ganz so viel zu holen gibt: So nimmt es das Team in den nächsten sieben Runden gleich mit sämtlichen Vertretern aus dem obersten Tabellendrittel auf.

Da zudem ein Vergleich mit den zuletzt aufstrebenden Gladbacher Fohlen die Hammer-Wochen komplettiert, hat der Mannschaft von Markus Gisdol wohl erst das Nord-Derby gegen Werder Bremen in knapp zwei Monaten wieder eine vorzeigbare Perspektive zu bieten.

Der vor 14 Tagen vollführte Sprung über den Strich droht somit nur von vorübergehender Dauer zu sein; zumal es den Hamburgern trotz der entschlossenen Punktejagd nicht gelang, sich ein nennenswertes Polster anzufressen.

 


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Weil die Verfolger aus Bremen und Ingolstadt zuletzt sogar etwas erfolgreicher auf die Zähne bissen, hat weder der Vorsprung auf den Relegationsrang (1 Punkt) noch auf die direkten Abstiegsplätze (2 Zähler) diesen Namen tatsächlich auch verdient.

 

Der HSV muss auch in den „Bonusspielen“ punkten

Aufgrund dieser Konstellation versteht es sich von selbst, dass den Hamburgern auch in den kommenden Wochen die eine oder andere Überraschung gelingen sollte; folgerichtig blickt die Mannschaft deshalb schon dem Termin an der Isar mit verbissener Entschlossenheit entgegen.

 


„Ich persönlich will in jedem Spiel punkten – ganz unabhängig von der Klasse des Gegners und seiner Position in der Tabelle.“

– HSV-Kapitän Sakai hat sich auch für die nun anstehenden Prüfungen eine ganze Menge vorgenommen.


 


 

Da der FC Bayern in der Bundesliga zuletzt nie einen sattelfesten Eindruck hinterlassen konnte, wollen die Hamburger ihren aktuellen Lauf nun auch über das Wochenende hinaus verlängern – schließlich war das Team bereits vor 14 Tagen beim Gastspiel in Leipzig über sich hinausgewachsen.

Dem daheim bis dahin fast makellos agierenden Aufsteiger brachten die Rothosen nicht einfach nur die erste Niederlage in der Red Bull Arena bei, mit einem glatten 3:0-Triumph wurden die verbliebenen Titelhoffnungen der Sachsen regelrecht in Trümmer gelegt.

Somit ist es nur folgerichtig, dass sich HSV-Kapitän Gotoku Sakai vor dem schweren Gang nach München auf der vereinseigenen Website noch einmal ausdrücklich auf die starke Leistung im letzten Auswärtsspiel bezieht.

 

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„Wenn wir taktisch und leidenschaftlich so auftreten wie in Leipzig, dann können wir auch gegen die Bayern etwas mitnehmen. Wir müssen kompakt und als Team auftreten. Hinten stark verteidigen und in der Offensive so gut wie möglich zum Abschluss kommen“, sagte Sakai.

Ein bisschen macht es aber dennoch den Eindruck, dass sich der Dino vor der Prüfung in München zu einer optimistischen Grundhaltung zwingen muss; in der jüngeren Vergangenheit hatte sich schließlich kein anderer Verein derart konsequent beim deutschen Rekordmeister blamiert.

 

Ersatzgeschwächt nach München?

So haben die Hamburger die letzten sieben Gastspiele beim FC Bayern nicht „nur“ allesamt verloren, vielmehr wurden die sich über kurz oder lang in ihr Schicksal ergebenden Gäste in schönster Regelmäßigkeit mit blamablen Niederlagen (0:8; 2:9 etc.) vom Platz gefegt.

Angesichts der in den vergangenen sechs Jahren kassierten 36 Gegentreffer kann der HSV seit dem Herbst 2011 lediglich auf einen im Rahmen gehaltenen Auftritt verweisen; nur beim 1:3 vor drei Jahren kam das Urgestein der Bundesliga mit weniger als fünf Einschlägen davon.

 


 

Dass die Offensive der Bayern im bisherigen Saisonverlauf deutlich sparsamer zu Werke geht, deutet nun zwar immerhin auf einen glimpflichen Ausgang am Samstag hin; dafür wird die gefühlte Außenseiterchance des HSV jedoch umso mehr von den eigenen Personalsorgen torpediert.

Zum Auftakt der Trainingswoche blieben gleich acht angeschlagene Spieler dem Mannschaftstraining fern – und wenngleich es sich zumeist um kleinere Blessuren handelte, scheint doch beileibe nicht in allen Fällen eine rechtzeitige Rückkehr gewiss zu sein.

So bleibt insbesondere der Status von Papadopoulos bis auf weiteres ungeklärt, der gegen Freiburg eine Verletzung an der Schulter erlitt; auch für Bobby Wood (Muskelverhärtung) und Aaron Hunt (Oberschenkel) entwickelt sich die Genesung zu einem ungewissen Kampf gegen die Zeit.

Deutlich erfreulichere Nachrichten haben dagegen die Bayern zu vermelden, bei denen sich das Lazarett allmählich lichtet; mit Franck Ribery und Jerome Boateng meldeten sich zwei Spieler zurück, die der Mannschaft wohl schon im anstehenden Heimspiel weiterhelfen können.

 

Ribery soll für zündende Ideen sorgen

Insbesondere den seit zwei Monaten pausierenden Weltmeister hatte Carlo Ancelotti in den vergangenen Wochen schmerzlich vermisst; in der Innenverteidigung geht der ansonsten üppig besetzte Kader schließlich allenfalls oberflächlich in die Tiefe.

 


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Franck Ribery könnte nach überstandener Oberschenkelzerrung gegen den HSV wieder auflaufen. (Credit: Andreas Gebert / dpa / picturedesk.com)


 

Mit dem Comeback des Franzosen verbindet sich derweil die Hoffnung auf neuen offensiven Elan, an dem es jüngst auch beim 1:1 in der Hauptstadt einmal mehr gemangelt hatte. Mit fortschreitender Spieldauer drängte Bayern die Hertha eher mit Entschlossenheit denn mit sprühender Kreativität immer weiter in die Enge.

Somit war dann nicht ganz zufällig auch eine Standardsituation dafür verantwortlich, dass die Mannschaft auf den allerletzten Drücker doch noch an ein hochverdientes Pünktchen kam; gegen fassungslose Berliner netzte Robert Lewandowski in der 96. Minute zum Ausgleich ein.

Nichtsdestotrotz wird es im Verein mit wachsender Sorge gesehen, dass sich der FCB aufgrund der zunächst fehlenden Durchschlagskraft zunehmend zu einem Adrenalinjunkie entwickelt; vier ihrer letzten sechs Treffer haben die Münchner erst nach dem Anbruch der Nachspielzeit erzielt.

Das anstehende Heimspiel gegen den HSV droht die verloren gegangene Dominanz nun sogar besonders unbarmherzig ans Licht zu zerren: Da gegen den Dino zuletzt stets Kantersiege auf der Tagesordnung standen, wäre schon eine neuerliche Zitterpartie als ein Beleg des Qualitätsverlustes anzusehen.

Zur enormen Fallhöhe tragen überdies auch die Prognosen der Wettanbieter bei, die den Spitzenreiter allesamt meilenweit vorne sehen: Höchstquoten von knapp unter 1,2 sollten den Bayern ein Ansporn sein, ihre Angelegenheiten dieses Mal bereits innerhalb der regulären Spielzeit zu regeln.

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