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Fußball News vom: 16.03.2016 - 16:48

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Bundesliga Wetten Darmstadt 98 VfL Wolfsburg

27. Spieltag 2015/16: VfL Wolfsburg – Darmstadt Tipp & Wettquoten

Beim VfL Wolfsburg herrschte am Samstag blankes Entsetzen. Durch die Pleite bei Abstiegskandidat Hoffenheim (0:1) ist das Saisonziel Königsklasse wieder in weite Ferne gerückt. Damit nicht genug machen dem VW-Klub vor dem Duell mit Darmstadt (Samstag, 15:30 Uhr) auch noch disziplinarische Probleme zu schaffen.

Hat in der Liga momentan nicht viel zu lachen: VfL-Coach Dieter Hecking - ©SID-IMAGES/SID-IMAGES/PIXATHLON/

Champions League-Viertelfinale hin oder her – in Wolfsburg ist die Stimmung im Keller.

Denn so sehr die „Wölfe“ in der Königsklasse auch brillieren, in der Liga sind sie aktuell nur Mittelmaß.

Davon zeugt nicht zuletzt jene Tatsache, dass in der Rückrunde mehr Niederlagen (vier) als Siege (drei) zu Buche stehen.

Jüngster Offenbarungseid: Die überraschende Pleite bei Abstiegskandidat Hoffenheim (0:1), durch die der Abstand auf die anvisierten Plätze drei und vier nun wieder fünf Punkte beträgt.

 

Hecking und Allofs bitter enttäuscht

Mit der Pleite in Sinsheim habe seine Mannschaft „eine Riesenchance“ verpasst, ärgerte sich Trainer Dieter Hecking hinterher.

Klaus Allofs stimmt ihm zu: „Das Spiel war wichtiger als das nächste Champions League Spiel, weil es darum ging, den Anschluss an die Champions League-Plätze in der Bundesliga nicht zu verlieren.“


Der fussballportal.de Tipp: Wolfsburg gewinnt gegen Darmstadt

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Ferner zeigte sich der Geschäftsführer erschrocken darüber, wie sich die VfL-Stars gegen den Abstiegskandidaten präsentiert haben. „Wir konnten unsere Qualitäten nie in die Waagschale werfen“, stellte er doch etwas verwundert fest.

Vor allem offensiv enttäuschten die Wölfe in Hoffenheim auf ganzer Linie. Dies allein am Fehlen der Schlüsselspieler Julian Draxler (Knieprellung) und Bas Dost (Aufbautraining nach Mittelfußbruch) festzumachen, reicht allerdings nicht aus.

 

Disziplinlosigkeiten nehmen Überhand

Gerade von Nationalspielern wie Max Kruse oder Nicklas Bendtner darf schließlich erwartet werden, dass sie für ihre verletzten Kollegen in die Bresche springen.

 

Drei Weg Wette Sieg VfL Wolfsburg Unentschieden Sieg Darmstadt 98 Anbieter
Tipico Fussball Wetten 1,45 4,50 7,00 Tipico
Bet365 Fussball Wetten 1,40 4,50 8,00 Bet365
Interwetten Fussball Wetten 1,45 4,00 7,00 Interwetten
Bet3000 Fussball Wetten 1,45 4,80 8,00 Bet3000
Betway Fussball Wetten 1,44 4,50 7,50 Betway

 

Umso ärgerlicher aus Sicht der VfL-Führung, dass die beiden in den vergangenen Wochen lediglich mit disziplinarischen Fehltritten für Schlagzeilen sorgen.

Nun gut: Von Bendtner sind die Wölfe dahingehend ohnehin schon einiges gewohnt.

 

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Hat durch seine Eskapaden längst traurige Berühmtheit erlangt: Nicklas Bendtner.


 

Somit überrascht es nicht allzu sehr, dass der europaweit verrufene Däne mal wieder mit Verspätung zum Dienstagstraining erschien und daraufhin zum Einzeltraining verdonnert wurde.

Weitere Konsequenzen sollen laut Klaus Allofs intern folgen.

Ein starkes Stück hat auch Kruse geliefert. So berichtete die Bild-Zeitung am Morgen der Hoffenheim-Partie, dass dem VfL-Angreifer im Oktober nach einer durchzechten Poker-Nacht in Berlin 75.000 abhandengekommen sind. Ein verheerendes Signal, insbesondere in Zeiten der VW-Krise, die so manchen Werksmitarbeiter um seinen Arbeitsplatz bangen lässt.

 


„Als Fußballprofi ist man vielleicht Privatperson, wenn man im Bett liegt, ansonsten ist man immer zugleich auch Angestellter des Vereins. Was Max gemacht hat, passt nicht zu dem, wie wir den Verein aufstellen und darstellen wollen.“

– Klaus Allofs über Kruses „75.000 Euro-Fehltritt“.


 

Darüber hinaus sollen die Verantwortlichen den Nationalspieler kürzlich auch wegen seiner Essgewohnheiten zum Rapport gebeten haben. Gerüchten zu Folge schaue der 27-jährige beim Frühstück vor wichtigen Partien regelmäßig zu tief ins Nutella-Glas.

 

Darmstadt gerät immer tiefer in den Abstiegssumpf

Als Favorit gehen die Wölfe natürlich dennoch ins Heimspiel gegen die Lilien. Zum einen, weil die Niedersachsen bislang zu Hause (Platz 5 in der Heimtabelle) ein ganz anderes Gesicht als in der Fremde (Platz 16 im Auswärts-Ranking) gezeigt haben, zum anderen, weil wohl auch Sieggarant Julian Draxler wieder mitwirken wird.

Abgesehen davon liegen freilich auch ohne Draxler Welten zwischen dem Leistungsvermögen des Wolfsburger Kaders und dem der Gäste aus Darmstadt. Zumal die Hessen in der Rückrunde ohnehin mehr und mehr von der Realität eingeholt werden. Rückblickend auf die jüngsten sechs Partien stehen für die Elf von Dirk Schuster nur drei mickrige Pünktchen und kein einziger Sieg zu Buche.

Folge: der Absturz auf Rang 15 und drei Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz!

 

Nun geht auch Schuster auf die Schiedsrichter los

Dabei haben die Lilien in den vergangenen Wochen meist passable Leistungen abgeliefert. Man nehme nur das tolle Spiel in München (1:3) oder die „Beinahe-Siege“ in Bremen und vor Wochenfrist gegen Augsburg (2:2), als jeweils Führungen nicht über die Zeit gebracht wurden.

Dies macht Schuster vor allem daran fest, dass seine Mannen immer noch sehr „fehlerbehaftet“ agieren. Erschwerend hinzu kämen neuerdings auch noch katastrophale Fehlentscheidungen der Schiedsrichter.

 


 

Bestes Beispiel: der völlig unverständliche und aus Darmstädter Sicht verdächtig nach einer Konzessionsentscheidung riechende Elfmeterpfiff beim jüngsten Heimspiel gegen den FCA. Hatte dieser doch zur Folge, dass die Fuggerstädter kurz vor Schluss noch zum 2:2 ausgleichen konnten.

Zum Ärger von Dirk Schuster, dem hinterher der Kragen platzte „Wir haben bis jetzt immer schön die Fresse gehalten, die Faust in der Tasche gemacht und alles geschluckt. Aber ich glaube, dass es an der Zeit ist, solche Sachen zu thematisieren.“

Torschütze vom Dienst Sandro Wagner (10 Treffer) schlug in dieselbe Kerbe, brachte seine Kritik jedoch etwas charmanter an den Mann:

 


„Viel will ich gar nicht sagen. Bevor ich eine Geldstrafe bekomme kauf ich mir lieber eine neue Uhr. Man muss ein bisschen aufpassen. Aber die Konzessionsentscheidung verstehe auch ich nicht. Ich bin wahrscheinlich nicht klug genug für so etwas, deshalb bin ich auch Fußballer geworden.“

– Sandro Wagner.


 

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