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Fußball News vom: 20.03.2017 - 13:04

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1. FC Nürnberg 2. Liga Wetten Union Berlin

2. Liga aktuell: Union Berlin – 1. FC Nürnberg Tipp & Wettquoten

Union-Trainer Jens Keller will das heutige Heimspiel gegen Nürnberg (20:15, live auf Sport1) unbedingt „erfolgreich gestalten“. Kein Wunder, würden die Eisernen mit einem Dreier doch nicht nur über ihren eigenen Schatten, sondern auch an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga springen.

2. Liga aktuell: Union Berlin – 1. FC Nürnberg Tipp & Wettquoten
Hat den Aufstieg weiter fest im Blick: Union-Coach Jens Keller. - ©Maurizio Gambarini/dpa

Die Erfolgsserie von Union Berlin hält weiter an. Am Hamburger Millerntor landeten die Eisernen am Freitag vor einer Woche bereits den fünften Dreier en suite. Der erste Bundesliga-Aufstieg der Klubgeschichte rückt damit immer näher.

Auch, weil Spitzenreiter VfB Stuttgart (49 Punkte) am darauffolgenden Samstag in Fürth verloren und den zweitplatzierten Hauptstädtern (47) so das Tor zur Tabellenspitze geöffnet hat.

Jetzt liegt es am Team von Jens Keller, dieses am heutigen Abend zu durchzuschreiten.

Voraussetzung hierfür ist ein Heimsieg gegen den taumelnden 1. FC Nürnberg. Eine vermeintlich leichte Aufgabe, die das beste Rückrundenteam (sechs Siege, ein Remis) jedoch mental vor eine große Herausforderung stellt…

 

Union zwischen Negativserie und Vereinsrekord

Immerhin genießt der Club in Berlin-Köpenick seit Jahren den Ruf eines Angstgegners – was angesichts von sechs Pleiten und einem Remis aus den sieben bisherigen Duellen auch nicht sonderlich verwundert.

 
Geht es nach ihrem Trainer, sollten sich die Eisernen davon aber nicht beirren lassen. „Die Mannschaft denkt nicht mehr an Negativserien. Das war am Anfang der Saison so. Das haben wir geschafft herauszukriegen – mit Ergebnissen.“

 


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Damit meint Keller Resultate wie den jüngste 2:1-Sieg auf St. Pauli, mit dem im Übrigen erst kürzlich eine andere Durstrecke beendet wurde. Waren die Unioner doch zuvor auch am Millerntor neun Mal in Folge sieglos geblieben (fünf Niederlagen, vier Remis).

 

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Bild: Will mit den Eisernen in der Tabelle „oben bleiben“: Jens Keller. (Credit: Maurizio Gambarini/dpa)


 

Doch Serien wie diese, sagt Keller, seien im Verein mittlerweile egal. „Jeder denkt positiv“, erst recht am heutigen Abend, wenn mit einem Dreier nicht nur die Tabellenführung winkt, sondern obendrein sogar ein Klubrekord fallen könnte.

Denn: Bis dato ist es den Berlinern noch nie gelungen, sechs Zweitliga-Siege in Serie zu verbuchen.

 

Drei Weg Wette Sieg Union BerlinUnentschiedenSieg 1. FC NürnbergAnbieter
Tipico Fussball Wetten1,703,805,00Tipico
Interwetten Fussball Wetten1,703,604,70Interwetten
Bet365 Fussball Wetten1,653,604,50Bet365
Bet3000 Fussball Wetten1,704,205,20Bet3000
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Sunmaker Fussball Wetten1,663,805,00Sunmaker

 

Keller: „Nicht quatschen, sondern arbeiten“

Allerdings will sich Keller auch mit diesem erfreulichen Lauf nicht weiter beschäftigen. „Wir wollen oben dabeibleiben und sollten nicht quatschen, sondern arbeiten“, lautet stattdessen seine Maxime, in der er sich spätestens seit Mittwoch auch bestätigt sieht.

 

Video: Im Test gegen den benachbarten Füntligisten Hertha Zehlendorf (2:3) leisteten sich die Unioner erstmals seit langem wieder einen Aussetzer. (Quelle: YouTube/Spreekick.tv)


 

Da nämlich setzte es im Test gegen den benachbarten Fünftligisten Hertha 03 Zehlendorf eine peinliche 2:3-Pleite, über die sich der 46-jährige Coach – trotz elf Reservisten in der Startelf – mächtig ärgerte:

 
„Das habe ich mir schon anders vorgestellt. Es war von allen, die auf dem Platz gestanden haben, einfach zu wenig.“ Doch wer weiß: Vielleicht war die Blamage gegen den Sechsten der Oberliga Nord auch ein Warnschuss zum richtigen Zeitpunkt?

 

Nürnberg landet Befreiungsschlag

Mit Blick auf Kellers Zorn nach der Peinlich-Pleite ist jedenfalls kaum davon auszugehen, dass sein Team nun auch den kriselnden Club unterschätzen wird. Zumal der zuvor vier Mal in Folge sieglose Angstgegner am vergangenen Wochenende gegen Bielefeld (1:0) endlich den ersehnten Befreiungsschlag landete.

 
Laut Andreas Bornemann nicht zuletzt ein Verdienst Michael Köllner. Der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums und „Bis auf weiteres“-Nachfolger von Alois Schwartz habe am Valznerweiher sofort für „eine andere Arbeitsatmosphähre“ gesorgt, lobt der FCN-Sportdirektor.
 

Begründung: So sei der wichtige Dreier gegen Bielefeld, der den Nürnbergern sowohl neun Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz als auch einen Selbstvertrauensschub beschert, überhaupt erst möglich geworden.

 

 

FCN-Coach: „Wir haben schon noch einiges vor“

An Ende seines Weges sieht sich Köllner deshalb aber noch lange nicht: „Wir haben schon noch einiges vor in dieser Saison.“


Ganz oben auf der To-do-Liste steht dabei natürlich erst einmal die Verteidigung der Uralt-Serie gegen Union Berlin – die seit sage und schreibe 97 Jahren Bestand hat.

Denn die bis dato letzte Pleite gegen die Eisernen (1:2), die damals noch Union Oberschönweide hießen, setzte es im Jahr 1920, als sich beide Kontrahenten im Eröffnungsspiel der Alten Försterei gegenübergestanden waren.


„Diesen Druck“, so Köllner mit ironischem Unterton, „werde ich schon aushalten“. Zumal eine Pleite gegen den Aufstiegskandidaten aus seiner Sicht zumindest keine Schände wäre. Hält er die Hauptstädter doch für „eine Supermannschaft“, die obendrein „seit Wochen eingespielt“ sei.

 

Köllner kann personell nahezu aus dem Vollen schöpfen

Ein „gutes Ergebnis“ wünscht der FCN-Coach freilich trotzdem. „Wir wollen ihr System gut bespielen und nach vorne Akzente setzen“, lautet deshalb die Marschroute. Wer genau diese befolgen soll, sei aufgrund der vorhandenen Konkurrenzsituation aber auf vielen Positionen noch nicht klar.

Erst recht, nachdem mit Mittelfeldspieler Hanno Behrens, Defensivmann Lukas Mühl (beide nach Gelbsperre) sowie Offensv-Akteur Rurik Gislason (nach Zerrung) gleich drei etablierte Kräfte in den Kader zurückkehren.

 


 

Sicher ist derweil nur: Oldie Raphael Schäfer (38) wird im Nürnberger Tor den angeschlagenen Stammkeeper Thorsten Kirschbaum ersetzen. Und zwar so lange, bis die Nummer 1 von ihrer Bauchmuskelzerrung vollends wiedergenesen ist.

„Da machen wir keine verrückten Dinge“, begründet Köllner, der Schäfer, dessen Wirken den Club „jahrzehntelang“ geprägt habe, möglicherweise sogar eine Rückkehr als Stammkeeper in Aussicht stellt. Die Entscheidung darüber, so der Club-Coach, werde jedoch erst nach der Länderspielpause fallen.

 

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