EM Teilnehmer England
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Verband: The Football Association – FA
Gründungsjahr: 1863
Teamchef: Roy Hodgson
Erfolgsgaranten: Wayne Rooney, Ashley Young (Manchester United), Joe Hart (Manchester City), John Terry, Frank Lampard (FC Chelsea), Steven Gerrard (FC Liverpool)
Hier gehts zum aktuellen Kader und zur Kader-Analyse der englischen Nationalmannschaft
Wettquoten Vergleich: England Europameister 2012
| EM Quoten | BetVictor | Unibet | Sportingbet | Interwetten | Bet365 | William Hill | Tipico |
| England | 13 | 12,5 | 13 | 14 | 13 | 13 | 12 |
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Spitzname: Three Lions (drei Löwen)
Größter Erfolg bei einer EM: Dritter Platz 1968 bzw. Halbfinale 1996
Kuriosum: Keine einfache Aufgabe, bei dieser Fülle die beste Anekdote über Englands Fußball auszuwählen. Nie fehl am Platz ist man jedoch mit einer Geschichte vom Godfather der Fettnäpfchentreter - Paul Gascoigne, den Englands Ex-Teamchef Bobby Robson einmal „dumm wie eine Bürste“ nannte. Während der Verrichtung der Notdurft, so heißt es, bot ihm ein Mitspieler 1000 Pfund an, wenn er den bunten Klostein im Pissoir nebenan aufesse. Ein Typ wie Gascoigne lässt sich bei so einer Gelegenheit natürlich nicht zweimal bitten und verspeiste auf Anhieb den Hygieneartikel. Doch damit war der Hunger nicht gestillt, auch der überreichte Scheck über 1000 Pfund wurde sofort zerkaut und hinuntergeschluckt.
Road to…: Nicht ganz so hart erarbeitet war die Qualifikation Englands für die EM 2012. Die ausgeglichene Fünfergruppe G mit Montenegro, Schweiz, Wales und Bulgarien konnte letztlich souverän mit sechs Punkten Vorsprung auf Verfolger Montenegro beendet werden. Dabei war man nur zweimal, gegen die Balkanrepublik und gegen die Schweiz, nicht siegreich, sondern musste sich mit einem Unentschieden begnügen. Mutter des Erfolgs war die starke defensive Leistung der Engländer, die mit einem Torverhältnis von 17:5 den Aufstieg vollbrachten und sich für Polen und die Ukraine qualifizierten.
Aussichten: Die Gruppe D mit Frankreich, Schweden und der Ukraine wird für England alles andere als ein Spaziergang. Die Mission EM-Titel startet am 11. Juni gegen Erzrivalen Frankreich in Donezk. Danach warten am 15. Juni in Kiew die vom Spielstil ähnlichen Schweden, bevor am 19. Juni wieder in Donezk Gastgeber Ukraine gegen die Three Lions um den Aufstieg kämpft. Bei einem möglichen Weiterkommen warten mit Spanien, Italien, Kroatien oder Irland nicht minderschwere Aufgaben.
Fazit: Anfang Februar wurde Teamchef Fabio Capello trotz erfolgreicher EM-Qualifikation wegen eines Streits mit dem englischen Verband gefeuert. Die noch immer herrschende Ungewissheit über die Nachfolge und die zu erwartenden Neuerungen könnten die englischen Top-Stars verunsichern. Ein Kader der zur absoluten Weltspitze zählt muss sso etwas jedoch aushalten und England zählt daher zu den ganz großen EM-Favoriten.
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