Titel & Erfolge

Die Titel des SV Werder Bremen

Deutscher Meister: 1965, 1988, 1993, 2004

DFB-Pokalsieger: 1961, 1991, 1994, 1999, 2004

Deutscher Supercup-/Ligapokal-Sieger: 1988, 1993, 1994, 2006

Europapokal der Pokalsieger: 1992

Deutscher Amateurmeister: 1966, 1985, 1991

Das Double 2004 - der größte Erfolg der Vereinsgeschichte

Den größten Erfolg auf nationaler Ebene erreichte der SV Werder anno 2004, als sowohl Meisterschaft als auch Pokal, sprich das “begehrte Double” an die Weser ging. Das Team von Sportdirektor Klaus Allofs und Trainer Thomas Schaaf, der auf Grund dieses Erfolgs zum “Trainer des Jahres” gekürt wurde, dominierte in dieser Spielzeit die komplette Liga und celebrierte dabei einen sehenswerten Offensivfussball, aus dem insgesamt 79 Tore resultierten. Der brasilianische Stürmerstar “Toni” Ailton, Bremens Nummer 32, erzielte sensationelle 28 Treffer und wurde daraufhin nicht nur BL-Torschützenkönig sondern auch als erster Ausländer zu ”Deutschlands Fussballer des Jahres” gewählt. Zu den weiteren Stützen der Bremer Double-Elf, die stets in Rautenformation auflief, zählten vor allem zwei Franzosen: Spielmacher Johan Micoud, der im Mittelfeld die Fäden zog und dann und wann auch das eine oder andere Kabinettstückchen einstreute, und Valérien Ismael, der nicht nur den Abwehrverbund zusammenhielt sondern auch seinen Mitspielern einen unbändigen Siegeswillen vorlebte.

Folgende Elf erreichte in der Saison 2003/2004 an der Weser Kultstatus:

Andy Reinke - Paul Stalteri, Mladen Krstajic, Valérien Ismael, Ümit Davala - Krisztian Lisztes, Fabian Ernst, Frank Baumann -  Johan Micoud - Ivan Klasnic, Ailton

Der Europapokalgewinn 1992 - die Krönung der Ära Rehhagel

Über ein Jahrzehnt zuvor waren die Meistermacher Thomas Schaaf und Klaus Allofs, die in der Hansestadt als kongeniales Duo gelten, an einem weiteren Meilenstein der Bremer Erfolgsgeschichte beteiligt - seinerzeit noch als Spieler. Anno 1992 gewannen der beinharte Verteidiger und der treffsichere Stürmer zusammen mit Spielern wie Rune Bratseth, Dieter Eilts, Marco Bode und Uli Borowka das Finale im Europapokal der Pokalsieger. Gegner im Finalspiel, das am 06. Mai in Lissabon stattfand, war seinerzeit der AS Monaco. Nach Toren von “Oldie” Klaus Allofs und “Kiwi” Wynton Rufer siegten die Hanseaten im mit 2:0 Toren und stellten damit den ersten und bis heute einzigen europäischen Vereinstitel für die Grün-Weißen sicher. Gleichzeitig war dies der Höhepunkt der glorreichen Ära Rehhagel, in der zudem zwei Meistertitel und zwei Pokalsiege erreicht wurden.

Historische Bestmarken

Die höchsten Siege: Werder Bremen - Offerbacher Kickers 8:1 (24.11.1983), Borussia Mönchengladbach - Werder Bremen 0:7 (30.04.1966), Werder Bremen - Hannover 96 8:2 (16.08.1985), Werder Bremen - Karlsruher SC  7:1 (14.11.1984)
Die höchten Niederlagen: Frankfurt - Werder Bremen 9:2 (14.11.1981), Bayern München - Werder Bremen 7:0 (12.04.1980), Frankfurt - Werder Bremen 7:0 (04.04.1964),Frankfurt - Werder Bremen 7:1 (16.04.1977), Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach 1:7 (21.03.1987)
Spieler mit den meisten Toren: 1. Marco Bode (101 Tore) 2. Rudi Völler (97) 3. Frank Neubarth (97) 4. Ailton (88) 5. Werner Görts (73)
Spieler mit den meisten Einsätzen: 1. Dieter Burdenski (444 Spiele) 2. Horst-Dieter Höttges (420) 3. Dieter Eilts (390) 4. Marco Bode (379) 5. Werner Görts (363)

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