Gladbach schießt Werder weiter in die Krise
Roberto Colautti (l.) schiebt den Ball zum 2:0 über die Linie - ©Bongarts/Getty Images

Gladbach schießt Werder weiter in die Krise

30.01.2010 - 17:25

Borussia Mönchengladbach hat am 20. Bundesliga-Spieltag Werder Bremen dank eines Traumstarts in der ersten Hälfte mit 4:3 (4:2) besiegt und die Bremer Krise weiter verschärft.




Abwehrspieler Breno wird dem Bundesligisten 1. FC Nürnberg im Abstiegskampf nicht mehr zur Verfügung stehen. Der von Bayern München an den Club ausgeliehene Brasilianer hat sich beim 3:2-Sieg der Franken gegen Bayer Leverkusen einen Kreuzband- und Innenmeniskusriss im rechten Knie zugezogen und fällt fünf Monate aus. Das bestätigte neben dem FCN auch Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, der zugleich ankündigte, Breno trotz der Verletzung an die Isar zurückzuholen.

“Das hat mich natürlich geärgert, aber der Verdacht hat sich bestätigt: Das Kreuzband ist durch”, sagte Rummenigge vor dem Abflug der Bayern zum Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League beim AC Florenz am Montag. Breno werde nun “nach Rücksprache mit unserem Teamarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt in die USA fliegen und dort operiert werden. Er wird mindestens fünf Monate ausfallen.”

Überzeugende Leistungen im Club-Trikot

Breno sollte bis zum Saisonende beim Club bleiben, jetzt aber laut Rummenigge nach München zurückkehren. “Wir hätten ihm gerne 17 Spiele in Nürnberg gegönnt. Aber er hat auch so gezeigt, dass er die Qualität hat, für Bayern zu spielen”, sagte Rummenigge weiter.

Breno hatte die Verletzung in der 32. Minute bei einem rüden Foul von Stefan Reinartz erlitten. Für Club-Trainer Dieter Hecking war die Blessur seines Abwehrchefs “ein dicker Wermutstropfen. Breno war unser überragender Innenverteidiger. Er wird uns auf jeden Fall fehlen, aber jetzt müssen andere ran.”

(c) sid

Kategorien: 1. Bundesliga, 1. FC Nürnberg, Bayern München

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