Titel & Erfolge
Die Titel des Hamburger Sportverein
Deutscher Meister: 1922 (verzichtet), 1923, 1928, 1960, 1979, 1982, 1983
DFB-Pokalsieger: 1963, 1976, 1987
Ligapokalsieger: 1973, 2003
Europapokal der Pokalsieger: 1977
Europapokal der Landesmeister: 1983
Europapokal der Landesmeister 1983: gegen Juve gelingt der große Triumph
Am 25. Mai 1983 feierte der HSV vor 75 000 Zuschauern in Athen den größten Triumph in seiner Clubgeschichte. Durch ein “goldenes Tor” von Spielmacher Felix Magath besiegte das Team von “Grantler” Ernst Happel im Finale des Europapokals der Landesmeister den italienischen Vertreter Juventus Turin. Dieser Erfolg bedeutete die Krönung einer sechs Jahre dauernden Erfolgs-Ära unter Happel, in denen nicht nur viele Titel an die Elbe gingen sondern auch attraktiver Offensivfußball angeboten wurde. Vor allem in Erinnerung geblieben ist das in annähernder Perfektion durchgeführte Pressing des Teams, das sich aus Spielern zusammensetzte, die uns auch heute noch bestens bekannt sind. Torhüter Uli Stein, Flankenspezialist Manni Kaltz, Kopfballungeheuer Horst Hrubesch waren seinerzeit nur einige der langjährigen Erfolgsgaranten, die auch im Finale gegen Juventus auf dem Platz standen. Der Sieg im Europapokal war übrigens nicht der einzige Titel, der anno 1983 in die Hansestadt ging: zuvor hatte man bereits die Meisterschaft für sich entschieden.
Die Final-Elf von 1983 : Stein - Kaltz - Hieronymus, Jakobs, Wehmeyer - Rolff, Groh, Magath, Milewski - Hrubesch, Bastrup (von Heesen)
Die Meisterschaft 1979: “Mighty Mouse” Keegan schießt die Hanseaten zum Titel
Die Meisterschaftsrunde der Saison 1978/79 gewann der Hamburger SV mit einer Nasenlänge vor dem VfB Stuttgart. Der Trainer, der die Hanseaten seinerzeit zum Erfolg führte, hieß Branko Zebec und war besonders für sein hartes Training bekannt, während Günter Netzer im Hintergrund als Manager die Fäden zog. Der unumstrittene Star des damaligen Teams war zweifellos “Mighty Mouse” Kevin Keegan, der in seinem zweiten Jahr an der Elbe richtig aufdrehte und 17 Tore erzielte. Insgesamt hatten die Hamburger, bei denen der neuverpflichtete Horst Hrubesch und Willi Reimann das Angriffsduo bildeten, zum Saisonende 78 Treffer auf dem Konto - ligaweit die meisten. Im Gegenzug musste Keeper Rudi Kargus nur 32 Tore hinnehmen - im Ligavergleich die wenigsten. Weitere Spieler des Teams waren u.a. der noch junge Felix Magath, Lockenkopf “Jimmy” Hartwig und “Bananen-Manni” Kaltz. Die Freude über den ersten Hamburger Meistertitel nach Gründung der Bundesliga blieb jedoch nicht ganz ungetrübt. Nach dem Abpfiff des letzten Saisonspiels kam es im Hamburger Volksparkstadion zu einem unübersichtlichen Chaos und schweren Ausschreitungen. Glück im Unglück: Anders als zunächst angenommen, gab es keine Toten, sondern “nur” 39 Schwerverletzte.
Historische Bestmarken
Die höchsten Siege:
Hamburger SV - Karlsruher SC 8:0 (12.02.1966), Hamburger SV - MSV Duisburg 7:0 (26.09.1981), Hamburger SV - FC Schalke 04 7:1 (25.10.1980), Hamburger SV - Offenbacher FC Kickers 6:0 (17.09.1983), Hamburger SV - 1.FC Köln 6:0 (08.05.1979)
Die höchten Niederlagen:
TSV 1860 München - Hamburger SV 9:2 (07.03.1964), Rot-Weiß Oberhausen - Hamburger SV 8:1 (26.09.1970) Borussia Dortmund - Hamburger SV 7:0 (20.05.1967), Borussia M’gladbach - Hamburger SV 8:2 (26.09.1987), FC Bayern München - Hamburger SV 6:0 (08.08.1987)
Spieler mit den meisten Toren:
1. Uwe Seeler (137) 2. Thomas von Heesen (100) 3. Horst Hrubesch (96) 4. Manfred Kaltz (76) 5. Sergej Barbarez (65)
Spieler mit den meisten Einsätzen:
1. Manfred Kaltz (581) 2. Thomas von Heesen (368) 3. Ditmar Jakobs (323) 4. Harald Spörl (321) 5. Peter Nogly (320)



