Fußball News vom: 16.03.2010 - 14:54
DFB arbeitet mit Staatsanwaltschaft zusammen
Der DFB hat der Staatsanwaltschaft Bochum Unterlagen zukommen lassen, die in Zusammenhang mit den angeblich verschobenen Partien Wacker Burghausens in der Saison 2006/07 stehen.
Fussballwetten beim deutschen Wettanbieter Tipico
Im Zuge des Wett- und Manipulationsskandals hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auf die neuen Vorwürfe gegen den früheren Zweitligisten Wacker Burghausen reagiert. Am Dienstag ließ der Verband der ermittelnden Staatsanwaltschaft Bochum Unterlagen wie Spielberichtsbögen der verdächtigten Partien und Manuskripte der ARD-Sendung Fakt zukommen.
Nach einem Bericht des Magazins vom Montagabend sollen zwei Spiele der Burghausener aus der Abstiegssaison 2006/07 verschoben worden sein. Dabei gehe es um die Partien bei der SpVgg Greuther Fürth am 1. Oktober 2006 (1:4) und bei Erzgebirge Aue am 16. Februar 2007 (0:3). “Das ist aber nichts Neues. Diese Spiele sind schon Bestandteil der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bochum”, sagte ein DFB-Sprecher dem SID.
DFB-Ermittlungen hängen von Staatsanwaltschaft Bochum ab
Ob der Kontrollausschuss des DFB Ermittlungen aufnehmen wird, wird von den Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Bochum abhängen. Diese hatte Ende November 2009 den größten Wett- und Manipulationsskandal in der Geschichte des europäischen Fußballs öffentlich gemacht. In Deutschland sollen mindestens 32 Spiele von der 2. Bundesliga bis in den Juniorenbereich manipuliert worden sein.
(c) sid



