Fußball News vom: 05.02.2010 - 19:53
Bielefeld dreht den Spieß noch um
Die krisengeschüttelte Bielefelder Arminia ist zumindest sportlich in der Spur. Gegen die SpVgg Greuther Fürth drehten die Ostwestfalen einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Sieg um.
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Der finanziell schwer angeschlagene Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld hat zumindest sportlich einen Schritt aus der Krise gemacht. Die Ostwestfalen, bei denen kurzfristige Liquiditätsprobleme in Millionenhöhe aufgetreten sind, siegten zum Auftakt des 21. Spieltages nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit 2:1 (0:1) gegen die SpVgg Greuther Fürth und zogen zumindest bis Samstag mit dem Dritten FC Augsburg nach Punkten (je 37) gleich.
Pavel Fort (58.) und Franck Guela (71.) schafften für die Arminia in der zweiten Halbzeit die Wende, nachdem Sami Allagui Fürth in Führung gebracht hatte (13.). Damit endete die Erfolgsserie der Franken unter dem neuen Trainer Mike Büskens, der mit der makellosen Bilanz von neun Punkten und 9:0 Toren aus drei Spielen gestartet war.
Danach hatte es vor 11.100 Zuschauern zunächst nicht ausgesehen. Angesichts der Negativserie von nur einem Sieg aus den letzten neun Spielen war den Gastgebern die Unsicherheit anzumerken. Vor allem in der ersten Halbzeit war die Spielvereinigung den Bielefeldern haushoch überlegen, nur die schwache Chancenverwertung der Büskens-Elf hielt die Platzherren noch im Spiel.
Die Arminia hatte in der ersten 45 Minuten nur eine gute Szene, als Giovanni Federico nach Vorlage von Michael Delura kläglich vergab (15.). Dementsprechend wurde die Mannschaft von Trainer Thomas Gerstner mit einem Pfeifkonzert in die Kabine begleitet.
Ein krasser Fehler von Gäste-Keeper Stephan Loboue leitete dann aber die Wende ein. Loboue konnte eine Hereingabe nicht festhalten, Fort staubte ab. Nur 13 Minuten später schaffte Guela mit einer artistischen Einlage sogar die Arminia-Führung.
(c) sid



